iPad-Kaufberatung 2019: Vom Einsteiger-iPad bis zum iPad Pro
Seite 6: Fazit
Welches iPad kaufen?
Wer möglichst günstig an ein iPad kommen will, ist mit dem iPad 6 gut beraten. Es bringt genügend CPU- und GPU-Leistung auch für Spiele mit. Die Gebrauchtmarkt-Preise für ältere iPads dürfte deutlich beeinflussen, dass ein flottes Neugerät im Handel schon ab rund 300 Euro zu haben ist. Mehr als 200 Euro sollten Sie höchstens bei einer sehr guten Speicherausstattung für ältere gebrauchte iPads zahlen.
Mit iPad Air 3 und iPad mini 5 deckt Apple endlich auch wieder das mittlere Preissegment ab. Besonders beim iPad mini ist das Preis-Leistungsverhältnis gut: Es liegt rund 100 Euro unter dem iPad Air ohne Abstriche in Hinblick auf die Leistung machen zu müssen, nur ein Smart Connector fehlt.
Das neue iPad Air liefert dafür das deutlich größere Display und viele Funktionen, für die man bislang zu den teuren Pro-Modellen greifen musste. Auf ein nahezu randloses Display und Face-ID muss man beim Air aber verzichten, mancher Nutzer freut sich dafür vielleicht, dass der vertraute Home-Button mit Touch ID noch vorhanden ist – sowie eine klassische Kopfhörerbuchse.
Bei den iPad Pros sind Prozessor, Grafik, Display, Kameras und viele weitere Details besser. Letztlich lohnt sich die Mehrausgabe aber nur für Anwender, die ihr Geld mit dem iPad verdienen respektive ein großes Display, einen schnellen Prozessor oder eine sehr große Speicherausstattung brauchen. Zusammen mit dem Smart Keyboard kann ein iPad Pro allerdings in vielen Fällen ein MacBook ersetzen, gerade wenn das für Herbst erwartete iPadOS installiert wird – das gilt aber ebenso für das billigere iPad Air 3.
(lbe)