Alte Social-Media-Konten löschen: Sicherheit durch weniger eigene Daten im Netz
Seite 7: Fazit
Ob man keine Zeit fürs Interagieren findet, das Netzwerk seine Attraktivität einbüßt, oder man aus dem Alter raus ist – Es gibt viele Gründe, weshalb ein einst aktiv bespielter Account mit der Zeit verwaist. Wichtig bleibt, die Dienste und Netzwerke auch wirklich zu verlassen, da die Daten – selbst bei einem inaktiven Konto – immer in Gefahr sind, in kriminelle Hände zu geraten.
Bei allen Netzwerken war es unter vertretbaren Aufwand möglich, seinen Account zu löschen. Nur bei Instagram ist der entscheidende Link ein wenig in den Hilfedialogen versteckt. Die Archive sind übersichtlich gestaltet. In der HTML-Version kann man bequem in den eigenen Daten stöbern und so manches Schätzchen aus der Frühzeit des Netzes wiederentdecken. Dafür müssen sie nicht mehr online sein.
Mit etwas Suchen findet man neben den ohnehin schon bekannten Netzwerken auch ein paar frühe Registrierungen, die man gar nicht mehr auf dem Schirm hat, aber heute noch auf irgendwelchen Servern liegen. Da lohnt es sich, den digitalen Fußabdruck zu verschlanken und die Accounts aufzuräumen. Sie lassen damit nicht nur die eine oder andere Jugendsünde verschwinden, sondern sorgen auch für mehr Datenschutz.
(mawi)