Vorstellung: Opel Insignia
Bei den Dieselmotoren soll es zunächst bei zwei Maschinen mit 140 und 170 PS bleiben. Noch im Laufe des Jahres 2017 rechnen wir aber damit, dass Opel auch hier kräftig nachlegen wird. Es dürfte dafür eine Version mit rund 200 PS in Planung sein, um im Dienstwagenrennen rund um Autos wie dem BMW 320d, Volkswagens 190-PS-TDI oder auch dem 2,0-Liter-TDCi BiTurbo von Ford ein Wort mitreden zu können. Gerade in dieser Klasse hätte die neue Achtgang-Automatik gute Chancen auf eine große Nachfrage. Leider hat Opel sich entschlossen, sie zumindest vorerst nur zusammen mit dem ebenfalls neu entwickelten Allradantrieb anzubieten.
Alternativen gesucht
Was derzeit noch gänzlich fehlt, sind Alternativen zu den konventionellen Antrieben. Ob es den Insignia auch mit Hybrid- oder gar Elektroantrieb geben wird, ist noch geheim. Wir rechnen zumindest mit einem Plug-in-Hybrid – alles andere wäre in der aktuellen Situation eine echte Überraschung. Gerade Opel hat sich in der Vergangenheit viel Mühe gegeben, Auto- und Erdgas anzupreisen, doch auf große Gegenliebe stieß der Hersteller damit nicht. Ob man von den Bemühungen nun absieht?
Matrixlicht verbessert
Etwas großzügiger sieht es mit Informationen zu den neuesten Helfern aus. Opel hat sein Matrixlicht gegenüber dem Astra weiterentwickelt. Es hat nun 32 in Reihe angeordnete LED-Elemente – doppelt so viel wie im Astra. Dort hat uns die Lichtausbeute schon gut gefallen, verbesserungswürdig erschien aber jene Funktion, die eine Blendung von anderen Verkehrsteilnehmern verhindern sollte. Genau in diesem Punkt sind aber rasche Fortschritte zu erwarten.
Neu im Insignia ist ein Head-up-Display, welches seine Informationen direkt in die Frontscheibe spiegelt. Opel hat hier den teureren, aber besseren Weg gewählt. VW spiegelt seine Informationen im Passat auf eine kleine Scheibe oben auf dem Armaturenbrett. An anderer Stelle ist VW einen kleinen Schritt weiter: Wie bisher schon wird es auch im Insignia optional einen großen Bildschirm im Kombiinstrument geben. Auf dem werden allerdings nicht alle Instrumente dargestellt – ein Teil bleibt mit richtigen Zeigern bestehen.