Unterwegs im neuen Audi A3 1.8 TFSI
Wenig Platz hinten und …
Die Verarbeitung macht schon jetzt einen ausgezeichneten Eindruck, alles wirkt solide. Die vier auffälligen Luftausströmer sind – allerdings nur gegen Aufpreis – jeweils von einem schickem Chromring umgeben, der satt läuft und in den Endstellungen (Auf/Zu) mit einem Klick einrastet. Eine weitere Besonderheit: Durch Ziehen oder Drücken am Mittelteil einer Düse lässt sich der Luftstrom von konzentriert bis diffus verstellen. Die bei unserem Modell montierten Sportsitze bieten guten Seitenhalt. Hinten ist der Sitzkomfort aber eher mau. Nach oben ist zwar genug Platz, aber die Kniefreiheit ist sehr begrenzt. Die hinteren Fenster lassen sich beim Dreitürer nicht öffnen. Pfiffig untergebracht ist ein Spezialfach für die Warnweste. Es wurde so in die Rückbank eingebaut, dass man von vorn her Zugriff darauf hat, indem man zwischen den Vordersitzlehnen durchfasst.
… im Kofferraum
Der Kofferraum bietet nun 365 bis 1100 Liter. Besonders das Maximalvolumen bei umgeklappten Rücksitzen und dachhoher Beladung ist vergleichsweise gering. Ein VW Golf bietet mit bis zu 1305 Litern deutlich mehr. Beim Umklappen entsteht im Audi kein ebener Ladeboden. Serienmäßig gibt es einen Einlegeboden, der sich in zwei unterschiedlichen Höhen einsetzen lässt. Er überzeugt nicht: Erstens bleibt auch in der oberen Position noch eine Schwelle bestehen und zweitens lässt er sich nur mit Mühe positionieren – was beim VW Polo mit einer Hand spielend leicht gelingt, erfordert beim Premium-Fahrzeug A3 etwas handwerkliches Geschick. Man spürt beim Kompakt-Audi, dass Fond und Kofferraum nicht zu den Prioritäten gehören: Mit dem Auto zielen die Ingolstädter nach eigener Aussage auf Singles, kinderlose Paare und Paare, deren Kinder aus dem Haus sind.