Toyota setzt auf verschiedene Akku-Technologien für Hybridfahrzeuge
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Neues Forschungszentrum
Um seine ehrgeizigen Ziele zu verwirklichen, will Toyota ein neues Forschungszentrum für Batterietechnik einrichten. Dort soll schwerpunktmäßig an einem neuen Batterietyp gearbeitet werden. Der Konzern forscht derzeit an verschiedenen Feststoff-Batterien und so genannten Metall-Luft-Akkus. Fernziel der Entwicklung ist die so genannte Sakichi-Batterie, die in ihrer Leistungsdichte die bislang bekannten Speicher deutlich übertreffen wird.
Ehrgeiziges Ziel: Die Sakichi-Batterie
Diese Bezeichnung steht nicht für einen konkrete Technologie, vielmehr ist die Batterie nach dem Firmengründer Sakichi Toyoda. Der hatte bereits 1925 eine Million Yen ausgelobt, um die Entwicklung von Speicherbatterien voranzutreiben. Die Anforderungen an die ursprüngliche Sakichi-Batterie lauteten, über 36 Stunden eine Dauerleistung von 70 kW bereitzustellen. Dabei darf der Akku jedoch ein Gewicht von 225 Kilogramm nicht überschreiten und höchstens 280 Liter Volumen haben. Diese Vorgaben sind Toyota zufolge bis heute noch nicht erreicht. (ssu)