Tabs in zweiter Reihe: Vivaldi bringt sie auch auf Apple-MobilgerÀte
Doppelte Tab-Leiste in Vivaldi 7.9 auf dem iPhone.
(Bild: Vivaldi)
Ein unter macOS und Windows bereits bekanntes Feature kommt nun auch fĂŒr iOS und iPadOS. Auch der Wechsel von Safari wurde vereinfacht.
Der norwegische Anbieter Vivaldi erweitert die Funktionen der Mobilversion seines gleichnamigen Browsers. Mit Version 7.9 erhalten sowohl die iPhone-Version [1] als auch die iPad-Variante [2] ein verbessertes Tab-Management. Nutzer können diese nun nicht nur in einer Reihe anordnen, sondern gleich in zwei â eine Ăbernahme von der Desktop-Version, wie Vivaldi mitteilte [3]. Praktisch heiĂt dies, dass Tab-Gruppen in Form sogenannter Two-Level-Tab-Stacks angezeigt werden, wenn die User das wĂŒnschen. Da das iPhone meist im Hochformat verwendet wird, kann dies nĂŒtzlich sein, weil man so weniger wischen muss. Die Standardansicht fĂŒr Tab-Stacks, Akkordion genannt, bleibt bestehen, es ist möglich, in den Einstellungen zwischen beiden Varianten beliebig zu wechseln.
Wenn eine Tab-Leiste nicht reicht
Tab-Stacks, die sich oben wie unten auf dem Bildschirm platzieren lassen, gelten seit lĂ€ngerem als âSignatureâ-Feature von Vivaldi auf dem Desktop und bringen besonders bei gröĂeren Tab-Sammlungen mehr Ordnung in den Browser. Der Ansatz ist dann ĂŒbersichtlicher als die Tab-Steuerung etwa in Apples Safari. Neue Tab-Stacks lassen sich ĂŒber einen lĂ€ngeren Druck auf den âNeues Tabâ-Knopf erzeugen. Das Feature war schon seit einigen Jahren unter Android verfĂŒgbar.
Eine weitere Neuerung sind tĂ€glich wechselnde Hintergrundbilder fĂŒr die Vivaldi-Startseite (Start Page). Alternativ kann man das Wallpaper auch selbst festlegen. Laut Vivaldi soll es auch möglich sein, das Browser-Hintergrundbild mit dem iPhone-Wallpaper zu synchronisieren (auf dem iOS-Homescreen). Die entsprechende Funktion blieb uns allerdings zunĂ€chst verborgen.
Import von Safari zum schnelleren Umstieg
Vivaldi erhofft sich zudem mehr Umsteiger von Apples Safari. Dazu gibt es nun eine neue Import-Funktion, die auch beim ersten Aufruf des Browsers auftaucht. Vivaldi kann, Ă€hnlich wie man das von Chrome kennt [4], die Ăbertragung von Passwörtern, Lesezeichen, Histroei und sogar hinterlegten Bezahlinformationen erleichtern. Die Funktion ist auch ĂŒber die Einstellungen möglich und soll nur wenige Klicks kosten.
Der norwegische Browser ist kostenlos. Sein Geld verdient Vivaldi mit Such- und E-Commerce-Deals, auĂerdem ĂŒber eine Partnerschaft mit Proton. Apple ist in der EU und anderswo aufgefordert, alternative Browser leichter [5] (und vollwertig) zugĂ€nglich zu machen.
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(bsc [8])
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[2] https://apps.apple.com/de/app/vivaldi-powerful-web-browser/id1633234600?platform=ipad
[3] https://vivaldi.com/blog/vivaldi-on-mobile-7-9/
[4] https://www.heise.de/news/Google-Chrome-Schnellerer-Wechsel-von-Safari-auf-dem-iPhone-11147426.html
[5] https://www.heise.de/news/EU-iPhone-Apple-muss-Huerden-fuer-Dritt-Browser-und-Web-Apps-beseitigen-9993484.html
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