Studie Audi e-tron Spyder mit Diesel-Hybrid
Vorne wird aufgeladen
Bei der Lichttechnik setzt Audi auf "adaptive-matrix-beam"-Scheinwerfermodule mit LED-Technologie. Unter dem Markenzeichen vorne befindet sich die Ladestation für die Batterien. Die markentypischen Ringe sind auf einer Blende angebracht, die unterhalb der Frontklappe verschwinden kann. Dort wird dann der Blick auf den Ladestecker sowie ein Display frei, das den Ladezustand und über eine Kartengrafik auch die aktuelle elektrische Reichweite darstellt.
Felgen im Turbinen-Design
Beim Felgendesign orientierten sich die Gestalter an Turbinenschaufeln aus dem Flugzeugbau. Die 20-Zöller kombinieren die Materialien Aluminium und Karbon und bestehen jeweils aus 66 Einzelkomponenten. Reifen im Format 245/30 vorn und 265/30 hinten sollen für die nötige Bodenhaftung sorgen. Daneben fallen im Profil die ungewöhnlich gestalteten Seitenschwellern auf. Hinten trägt der e-tron Spyder einen Diffusor mit Karbonelementen zur Schau. Karbon findet sich auch an der Motorraumabdeckung im Heck sowie im Kennzeichen- und Leuchtenträger wieder. Hinter den Sitzen finden sich zwei nach hinten flach abfallende Hutzen, unter denen sich unter anderem die Überollbügel verbergen, die im Notfall millisekundenschnell ausfahren. Der längs eingebaute TDI-Mittelmotor ist durch eine Öffnung in der Motorhaube sichtbar.
Cockpit weitgehend schalterfrei
Innen gibt es Leder, Aluminium und Karbon. Das Cockpit orientiert sich zum Fahrer hin. Armaturenträger und Mitteltunnel sowie die konvex gewölbte Mittelkonsole sind schlank ausgefallen. Das war möglich, weil kein Platz für ein Getriebe, Schaltung oder einen Kardantunnel benötigt wurde. Einziges Bedienelement außer dem Controller des MMI ist der Wählhebel für das Automatikgetriebe, der beim Start des Fahrzeugs aus dem Tunnel ausfährt. Statt des klassischen Kombiinstruments hat die Studie über ein großes Display. In den Anzeigen werden alle relevanten Daten über die Motoren sowie die Geschwindigkeit angezeigt.