Volksbegehrt
Motorenangebot
Zum Start will Skoda den Combi mit vier Otto- und vier Dieselmotoren anbieten. Bei den Benzinern ist die Sache eindeutig. Der Basismotor ist der 1.2 TSI mit 86 PS, darüber wird die gleiche Maschine mit 105 PS angeboten. Wie beim 1.4 TSI mit 140 PS wird die Nockenwelle nun wieder über einen Zahnriemen angetrieben, was das Drama um die Steuerketten beim Vorgänger beenden soll. Vorerst wird der 1.8 TSI mit 180 PS der kräftigste Benziner, noch mehr Leistung wird erst der RS bieten, der den Motor aus dem nächsten VW Golf GTI bekommt. Die Maschine wird rund 220 PS leisten, in den Handel kommt sie sicher noch in diesem Jahr.
Als Dieselmotoren gesetzt sind bereits der 1.6 TDI mit 105 PS und der 2.0 TDI mit 150 PS. Möglicherweise kommt noch ein 90-PS-Diesel, denkbar wäre aber auch der besonders genügsame 110-PS-Motor aus dem VW Golf Bluemotion. Ganz sicher zieht der 184-PS-Motor, den der Seat Leon schon im April erhält, auch in den Octavia ein.
Preis noch offen
Die dritte Generation des Octavia ist als Limousine seit dem 15. Februar in Deutschland auf dem Markt. Der Combi soll im Mai auf den Markt kommen, offen ist derzeit noch, was er kosten wird. Bisher war der Combi rund 1000 Euro teurer als die Limousine. Gut möglich, dass Skoda den Abstand etwas vergrößert, um das Schrägheck besser zu verkaufen. Sollte es bei dem Abstand bleiben, würde die Basisversion des Combi knapp 17.000 Euro kosten. Auch wenn der Preis mit etwas Ausstattung und ein wenig mehr Leistung steil nach oben geht, verliert auch der neue Octavia sein wichtiges Argument nicht aus den Augen. Er bleibt ein so gutes Angebot, dass sich Konkurrenten, die eigentlich eine Klasse über ihm um Marktanteile kämpfen, durchaus Sorgen machen müssen. (mfz)