Pedelecs im Test
Außerdem sollten Kunden den Verkäufer fragen, wie lang es dauert, den Akku zu laden, und für welche Strecke er reicht. Im Test schwankte die Reichweite der Räder zwischen 25 und 75 Kilometern. Der ADAC rät zu einer Mindestreichweite von 50 Kilometern. Und den Akku zu laden, dürfe nicht länger als 3,5 Stunden dauern. Erschütternd ist, was die Tester für Akku-Ersatz-Preise ermittelt haben. Zwischen 250 und 700 Euro verlangen die Anbieter dafür, die meisten wollen rund 600 Euro – wohlgemerkt, es handelt sich dabei um ein Verschleißteil.
Gute Stopper
Auch die Bremsen können die Käufer selbst ausprobieren. Hier gab es im aktuellen Test eine gute Nachricht: Im Vergleich zum Test von 2011 habe sich hier etwas getan, so Grabmaier. „Viele haben gut gebremst.“ Allerdings sollten Käufer eine Hydraulikbremse wählen. Die Räder, die im Test schlecht bremsten, waren allesamt noch mit einer Seilzug-Technik ausgestattet. Hier macht sich auch bemerkbar, dass die Räder meist mehr als 20 Kilogramm wiegen.
Lenker- und RahmenbrĂĽche
Der ADAC kommt zu dem Schluss, dass „weder Hersteller noch Preis ein Indiz für gute Qualität sind“. Die Preise für die meisten Räder im Testfeld lagen bei über 2000 Euro, doch nur bei Stevens und Kettler stimmt letztlich der Gegenwert wenigstens halbwegs. Das bei Rädern Rahmenbrüche (Flyer, Leviatec) oder Lenkerbrüche (Kreidler, KTM, Sinus) vorkommen, ist absolut nicht akzeptabel.
(mit Material der dpa) (mfz)