No Nonsens: Ford Fusion als Gebrauchtwagen

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Das Fahrwerk ist leicht zu beherrschen und für heutige Verhältnisse recht komfortabel abgestimmt. Das Motorenangebot ist übersichtlich. Sportliche Versionen fehlen, und Dieselaggregate gab es nur bis 2010 zu kaufen. Bis dahin waren Selbstzünder mit 1,4 und 1,6 Liter Hubraum mit 68 und 90 PS im Programm. Ersterer ist für den Fusion eigentlich etwas zu schwach, aber immerhin recht laufruhig. Wer sich Sorgen um verschärfte Regelungen in Umweltzonen macht, sollte sich zudem überlegen, ob die Ottomotoren nicht die bessere Wahl sind.

Die Benziner mit einem Hubraum zwischen 1,2 und 1,6 Liter leisten je nach Baujahr 55 kW/68 PS, 59 kW/80 PS und 74 kW/100 PS. Speziell der größere ist nicht gerade ein Leisetreter, vor allem mit der Viergang-Automatik, die somit eher zu einer gemütlichen Fahrweise ermuntert. Wer Wert auf einen geringen Verbrauch legt, liegt mit dieser Kombination im Übrigen falsch. Die 80-PS-Version gibt es mit einem automatisierten Schaltgetriebe, das naturgemäß mit lästigen Zugkraftunterbrechungen arbeitet, aber nicht auf Kosten der Fahrleistungen oder des Verbrauchs geht. Unter anderem wegen seiner recht großen Bauhöhe von 1,54 Meter verbraucht der Fusion etwas mehr Sprit als ein vergleichbar motorisierter Fiesta.

Der Fusion ist ein interessanter Gebrauchtwagen für Menschen, für die unproblematischer Umgang und hoher Nutzwert im Vordergrund stehen. Sein Design steht in der alten Designer-Tradition „Form follows Function“. Der Fusion hält, was er optisch verspricht. (Mit Material der dpa) (ggo)