Nissan GT-R mit kleinem Facelift
Weniger Luftwiderstand
Der neue GT-R bekommt neue Aluräder, die neue blau-schwarze Chromoberflächen mit einem Glanzeffekt haben. Außerdem gibt es sehr dezente optische Modifikationen. Sie ließen den cW-Wert von 0,27 auf 0,26 sinken und den Anpressdruck vorn und hinten um zehn Prozent steigen. Der neu gestaltete vordere Stoßfänger erhält große LED-Tagfahrleuchten. Der untere Lufteinlass wird nun ein Stück über den massiven Querbalken nach oben gezogen. Beim hinteren Stoßfänger wurde der untere Bereich stärker ausgeformt und die Endrohre sind etwas größer. Sechs Außenfarben stehen für den GT-R zur Verfügung, darunter neue Perleffekt-Farben in Schwarz und Blau.
Ab Februar 2011 beim Händler
Im Innenraum gibt es andere Materialien, etwa an der Armaturentafel oder am Navi-Display. Die Instrumente in der Mittelkonsole bekommen einen Karbon-Überzug, während Schalter und Regler ein mattschwarzes Finish erhalten. Auch die Haptik des GT-R-Emblems auf dem Lenkrad und die Beschichtung der Schaltwippen wurden geändert. Die Chromeinfassungen an der Mittelkonsole und an den Lüftungsdüsen der Klimaanlage sind nun schwarz beschichtet. Die Sitze der Premium Edition sollen jetzt mehr Komfort bieten. Markteinführung der neuen Version in Japan ist am 17. November 2010, der weltweite Vertrieb beginnt aber erst im Februar 2011. Momentan kostet der Nissan mindestens 83.500 Euro. Ob mit der Überarbeitung auch die Preise steigen, hat Nissan noch nicht bekanntgegeben. (imp)