Mercedes liftet die B-Klasse

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Nebenbei hat Mercedes auch die „reguläre“ Motorenpalette überarbeitet und dabei nach eigenen Angaben Verbrauchseinsparungen von bis zu sieben Prozent erreicht. Dieser Wert gilt allerdings nur für die beiden Selbstzünder. Der im B 180 CDI verbaute Basisdiesel soll dabei besonders geizig mit dem Brennstoff umgehen und mit einer einzelnen Tankfüllung von 54 Liter glatte 1000 Kilometer zurücklegen können. Insgesamt stehen für die B-Klasse weiterhin sechs Aggregate im Katalog, vier Otto- und zwei Dieselmotoren, mit einem Leistungsspektrum von 109 bis 193 PS.

Nicht nur für Technikfans dürften schließlich die neuen Ausstattungsdetails interessant sein, mit denen Mercedes die B-Klasse noch sicherer und komfortabler machen will. So wird etwa das ESP um eine serienmäßige Berganfahrhilfe erweitert. Diese hält beim Anfahren kurzzeitig den Bremsdruck aufrecht und verhindert so das Zurückrollen am Berg. Vornehmlich der Sicherheit sollen die ab Modelljahr 2008 serienmäßig verbauten blinkenden Bremsleuchten dienen, die nachfolgende Autofahrer bei einer Notbremsung warnen. Diese simple Lösung verbessert laut Mercedes die Reaktionszeit der so gewarnten Fahrer um 0,2 Sekunden.

Auf Wunsch wird der kleine Schwabe außerdem mit einem aktiven Parkassistenten geliefert. Dieser elektronische Helfer vermisst per Ultraschall automatisch Parklücken und erkennt, ob der Wagen in sie hineinpasst oder nicht. Zusätzlich übernimmt der Assistent auch sämtliche Lenkmanöver beim Einparken und bugsiert die B-Klasse fast selbstständig zwischen die geparkten Autos - nur Bremse und Gas muss weiterhin der Fahrer bedienen. Das System funktioniert bei Geschwindigkeiten bis 35 km/h und benötigt Parklücken, die mindestens 1,30 Meter länger als der Mercedes sein müssen.