Kleinkunst
Die Zahlen beziehen sich zwar jeweils auf den japanische Zyklus "JC08" des Ministeriums für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus (MLIT), im europäischen NEFZ sollten aber keine allzu großen Abweichungen zu erwarten sein.
Kleinwagen – ein großes, ungehobenes Potenzial
Weitere motorseitige Maßnahmen dienen der weiteren Reibungsminimierung, wie beispielsweise eine Lagerbeschichtung aus Kunststoff, modifizierte Kolbenhemden, eine Ölpumpe mit reduziertem Fördervolumen und verkleinerte Umschlingungswinkel im Riementrieb für die Nebenaggregate.
Auch der 1,0-Liter-Dreizylinder aus der Kooperation mit der Tochterfirma Daihatsu Motor Co., Ltd. soll nach eigenen Berechnungen bereits 37 Prozent thermischen Wirkungsgrad erreicht haben. Hier nennt Toyota die gleichen Maßnahmen, schweigt sich über die ebenfalls stark erhöhte Verdichtung aber noch aus. Mit den fahrzeugseitigen Maßnahmen will man den Verbrauch in vergleichbaren Fahrzeugen um stattliche 30 Prozent verringert haben. Diese vergleichsweise riesige Zahl ist gar nicht so ungewöhnlich, wenn man sie mal mit den spezifischen Verbräuchen über alle Fahrzeugklassen in Beziehung setzt. Danach wird klar, dass bisher eigentlich alle Kleinstwagen arge Säufer sind. Grund sind natürlich die Produktionskosten. Toyota kann als Groß-Hersteller nun seine erprobten Spartechnologien – wie beispielsweise VVT-iE aus dem 2007er Lexus 460 – erstmals in dieses Segment einführen und damit ein bisher vernachässigtes Potenzial heben. (fpi)