Karmann baut Elektroautos

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Ganz unterschiedliche Aspekt müsse dabei geklärt werden: Wie stellt man zum Beispiel sicher, dass das Fahrzeug nicht gerade Strom ins Netz zurückgibt, wenn gerade eine längere Fahrt ansteht? Was bedeuten die zusätzlichen Lade- und Entladezyklen für die Haltbarkeit der Batterien? Bisher sind Experten in diesen Punkten unterschiedlicher Meinung, doch echte Erfahrungswerte fehlen.

Doch EWE ist nicht nur ein Stromversorger, sondern besitzt auch eine Sparte, die sich mit Informationstechnologie und Telekommunikation befasst – das Unternehmen bezeichnet sich selbst als „eines der großen Multiservice-Unternehmen in Deutschland“.

So besteht ein Hauptziel des Projekts darin, eine Hard- und Software zu entwickeln und einzusetzen, die eine funktionierende Kommunikation zwischen Fahrzeug, Kunde und Energieversorger sicherstellt. Dabei geht es vor allem um ein Standort-ungebundenes Abrechnungsnetz, mit dessen Hilfe die Autobesitzer mit der EWE und anderen Stromversorgern den Strom abrechnen können. Dazu werden aber auch Funktionen gehören, die aus praktischen Erwägungen heraus notwendig sind: So muss es dem Besitzer zum Beispiel möglich sein zu entscheiden, ob er sein Fahrzeug dem Netz zur Verfügung stellen will.