Jetzt wirklich: Das 48-Volt-Bordnetz wird salonfähig

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Für eine komplexe Funktionsweise des elektrischen Zusatzantriebs genügt es allerdings nicht, den 48-Volt-Starter-Generator einfach in den vorhandenen Riementrieb zu integrieren. Dann ist schon eine direkte Verbindung zur Kurbelwelle mit Trennkupplung notwendig. Die Elektromaschine kann dabei koaxial oder achsparallel angeordnet sein. Es ist vor allem eine Frage des vorhandene Bauraumes im Fahrzeug, des Antriebskonzepts (Front/Heck/Standard) und der Art des Elektromotors, wofür man sich entscheidet. Je diffiziler die Hybridisierung ausfällt umso eher wird sie auch mit einem Automatikgetriebe kombiniert sein. Bei einer derart komplexen 48-Volt-Architektur erscheint auch die Verarbeitung von Navigationsdaten zur weiteren Verbrauchsabsenkung zielführend.

Kraftstoffersparnis also bis 20 Prozent bei überschaubarem Aufwand. Das betrifft auch den notwendigen Energiespeicher. Wesentlich geringere Leistungsumsätze des Systems gegenüber einem Hochvolt-Hybriden bedeuten auch, dass der Energieinhalt der Batterie, üblicherweise in Lithium-Ionen-Bauweise ausgeführt, klein gehalten werden kann, womit sich auch die Kosten für die Batterie in der Größenordnung von einer Kilowattstunde in Grenzen halten. (fpi)