Individualsport: Nissan GT-R Egoist

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Bereits bei der Bestellung nimmt der Nissan-Händler dem Käufer die Körpermaße ab. Die Körpergröße, die Beinlänge und der bevorzugte Neigungswinkel der Sitzlehne werden ins Werk übermittelt, um daraufhin eine optimale Platzierung vornehmen zu können – nicht etwa des Fahrers, sondern der Lautsprecher der Bose-Musikanlage.

Ein nettes Detail ist das Lenkrademblem, welches in Handarbeit entsteht. Der GT-R-Besitzer darf sich über eine Plakette freuen, die in der historischen Makie-Methode gefertigt wird, die zur japanischen Lackkunst Urushi gehört, nur noch in der Präfektur Ishikawa gelehrt wird und die ausschließlich staatlich zertifizierte Handwerker ausüben. Und es kommt noch besser: Die Plakette bemalt nur Kuboto-san aus der Goshikiya-Werkstatt höchstselbst – er trägt in drei Tagen die verschiedenen Farbschichten auf, die für einen Glanz und eine Tiefe sorgen sollen, die laut Nissan weder mit Schellackpolitur noch mit modernen Kunstharzlacken erreicht werden können.

Wenn der Kunde mit so viel Liebe individuell versorgt wird, will natürlich auch Nissan nicht hintan stehen: Der GT-R soll rund 180.000 Euro kosten, doppelt so viel wie das Serienmodell. Das Schlusswort überlassen wir Simon Thomas, Senior Vice President, Verkauf & Marketing: " Das Auto wird wohlhabende Kunden ansprechen. Kunden, die sich an den schönen Dingen des Lebens erfreuen, ohne aber damit protzen zu wollen. Der GT-R Egoist ist sehr exklusiv und wird eine sehr seltene Erscheinung bleiben. Doch seine vielleicht sympathischste Eigenschaft ist das sehr diskrete Auftreten". (imp)