Ganz alltÀglich
Die Sitze des deutschen Zulieferers Recaro bieten den nötigen Halt, erweisen sich auf Langstrecken aber als ĂŒberraschend bequem. Nur die konzeptbedingt lange TĂŒr und die hohe Seitenwangen am Sportsitz erfordern in QuerparklĂŒcken beim Aussteigen ein paar Verrenkungen. Der 380-Liter-Kofferraum lĂ€sst sich zwar gut beladen und hat unter der Bodenplatte noch FĂ€cher. BloĂ beim Umlegen der Lehnen â beispielsweise um die Wochenration GetrĂ€nkekisten einzuladen â muss man sich ganz schön winden. KritikwĂŒrdig ist auch die Rundumsicht wegen der breiten A- und C-SĂ€ulen.
Der Testverbrauch lieĂe sich unterbieten
Turbo lĂ€uft, Turbo sĂ€uft. Fast 9,9 Liter hat sich unser GT im Schnitt pro 100 Kilometer durch die DĂŒsen gurgeln lassen. Fairerweise muss ihm zugute halten, dass er im Test oft mit dem Gaspedal zum Saufen animiert wurde. Es macht einfach zu viel Freude, den kompakten GT rasant zu bewegen. Wenn man es geruhsam angehen lĂ€sst, sind acht Liter realistisch, der Hersteller nennt 7,4.
Die Ausstattung des Testautos ist fast komplett, eine Lenkradheizung ist in den 27.190 Euro fĂŒr den GT in der Top-Linie "Track" ebenso dabei wie die erwĂ€hnten Recarositze, die RĂŒckfahrkamera und Xenonscheinwerfer. Extras wie das Navigationssystem fĂŒr 1000 Euro, das Panoramadach fĂŒr 900 Euro und der Metalliclack fĂŒr 530 Euro haben den Preis noch etwas nach oben geschraubt, sehr viel mehr lĂ€sst sich gar nicht zubuchen.