Fahrbericht: Skoda Octavia Combi nach dem Facelift
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Neues unter der Haube
Auch technisch hat sich beim überarbeiteten Octavia einiges getan: Bei den Benzinern rückt das bereits aus diversen VW-Modellen bekannte Doppelkupplungsgetriebe DSG mit sieben Gängen ins Programm. Erhältlich ist es für den 1.8 TSI mit 160 PS Leistung und den ganz neuen 1.4 TSI mit 122 PS unter der Haube. Wir sind die Kombination aus kleinem TSI und Sieben-Gang-DSG in der Skoda-Heimat Tschechien gefahren. Unsere Wahl fiel auf die Kombi-Variante, für die sich bislang rund 80 Prozent aller Octavia-Kunden entschieden haben. Im Stand ist das Aggregat praktisch nicht zu hören, anfangs denkt man, der Motor sei abgestorben. Die Laufruhe des 1.4 TSI setzt sich bis in hohe Geschwindigkeiten fort, wozu das DSG seinen Teil beiträgt.
Fahrkomfort durch Doppelkupplung
Ein entspannteres Fahren ist kaum möglich, weil das Doppelkupplungsgetriebe schnell und kaum wahrnehmbar die Gänge wechselt. Schon bei Tempo 60 befindet man sich in der siebten Stufe, der Drehzahlmesser zeigt bei 140 km/h komfortable 3000 Umdrehungen an. Die manuelle Schaltmöglichkeit durch Antippen des massiv wirkenden Hebels wird hingegen kaum benötigt, zumal dann die Übergänge spürbarer sind. Das DSG passt sich im Automatikmodus der Situation an und geht an Steigungen oder bei Überholmanövern ein bis zwei Stufen zurück.
Völlig ausreichende Motorleistung
Bedenken, dass man mit dem 122-PS-TSI untermotorisiert sein könnte, verfliegen rasch. Ohne Turboloch beschleunigt der Octavia, die hervorragende Laufkultur und das über einen breiten Bereich anliegende Drehmoment vermitteln beinahe das Gefühl, in einem Elektroauto zu sitzen. Einziger Wermutstropfen ist die straffe Federung. Speziell auf den ungeflickten Straßen der tschechischen Provinz merkt man, dass größere Unebenheiten ins Fahrzeuginnere weitergegeben werden. Dafür gibt es an der Straßenlage nichts zu kritisieren.