Erste Ausfahrt im Skoda Rapid Spaceback
Die Vorderachse stammt von der nächsten Polo-Generation, die Hinterachse vom aktuellen Golf. Die Dämpfer sprechen nun besser als in der Rapid-Limousine an und ihre Lager wurden optimiert. Der Rapid Spaceback fährt so richtig komfortabel, das lästige Stuckern ist weg. Nur Gullideckel kommen noch durch, doch das können auch größere Wagen selten besser. Was uns noch auffiel: Der Spaceback ist ziemlich leise, obwohl Dämmmaterial bei Skoda eher sparsam eingesetzt wird. Auch hier wurde gegenüber der Limousine nachgebessert, ich war erstaunt, wie problemlos man sich in diesem Auto noch bei Tempo 160 unterhalten kann. Das klappt längst nicht in jedem Auto dieser Klasse so gut.
Kein Dreizylinder in Deutschland
1130 Kilogramm bringt er mit dem kleinen Dreizylinder-Benziner auf die Waage. Der 75-PS-Vierzylinder läuft eigentlich spritzig genug, wird aber in Deutschland, zumindest vorläufig, nicht angeboten. Hier ist der 1.2 TSI mit 63 kW/86 PS die Basismotorisierung. Richtig Spaß machte der 105-PS-Diesel, trotz nur fünf Gängen, die sich wunderbar schalten lassen. 2350/min bei 130 km/h sind nicht viel. Noch mal umsteigen: Zum Schluss kam der 90-PS-Diesel mit DSG-Automatik dran. Auch damit ist der Spaceback ausreichend zügig unterwegs.
Und ich habe besonders auf den Schaltkomfort geachtet – der ist auch beim Anfahren und bei Langsamfahrt ungetrübt. Einen Kritikpunkt gibt es allerdings: die Seriensitze. Sie bieten etwas zu wenig Oberschenkelauflage und sind im Rücken zu weich, die optionalen Sportsitze sind besser. Bei dem ausgewogenen Gesamtbild, das die hier gefahrenen Vorserienmodelle vermitteln, stehen die Chancen für einen Erfolg gut. Verkauft wird er ab Oktober.