Erste Ausfahrt im Opel Meriva 1.4 Turbo

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Der Basis-Meriva mit 100 PS kostet 15.900 Euro. Die Grundausstattung bietet zwar eine akzeptable Sicherheitsausstattung, aber es fehlen eine Klimaanlage und ein CD-Radio. Zwar gibt es immer noch Kunden, die bewusst keine Klimaanlage haben wollen, Sinnvoller fĂĽr die meisten ist aber doch die Ausstattung Edition, die mit dem Basismotor 17.950 Euro kostet.

Spritsparer, denen Tankkosten und Umwelt wichtig sind, können auf den 75 PS starken 1.3 CDTI warten. Diese Version soll nur 4,9 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbrauchen. Dabei hilft die "Closed-Loop-Technologie", so nennt es zumindest Opel. Dabei messen Piezo-Sensoren kontinuierlich den Druck in den vier Zylindern, wodurch der Einspritzvorgang genau den Bedingungen im Brennraum angepasst werden kann. Es handelt sich um einen echten Regelvorgang, der ohne Drucksensoren nicht möglich wäre. Auch für manche Taxifahrer kommt der Meriva in Betracht – das Auto ist einfach wesentlich günstiger als die recht häufig eingesetzte Mercedes B-Klasse. Außerdem können die Fahrgäste leichter ein- und aussteigen. Der Taxifahrer entscheidet sich für den 100-PS-Diesel, der zwar weniger sparsam als der 75-PS-Diesel ist, dafür aber mit Automatik ausgeliefert wird.

Nicht nur der Verbrauch, sondern auch etwas Power ist für Familien wichtig, bei denen der Meriva die regelmäßige Familien-Ferientour zum Gardasee, aber auch den täglichen Pendelverkehr zur weit entfernten Arbeitsstelle bewältigen muss. Hier ist wohl ein 1.7 CDTI mit 110 oder 130 PS der Motor der Wahl. Hobbysportler mit sperrigem Gerät bestellen den Meriva mit FlexFix-Fahrradträger oder einem Dachträger fürs Surfbrett. Da es ihnen nicht schnell genug gehen kann, warten sie aber auf eine OPC-Sportversion, wie es sie vom alten Meriva gab – diesmal aber mit mindestens 200 PS.