Ein kleiner weißer Cactus
Den Innenraum haben die Designer alles weggelassen, was ihrer Meinung nach überflüssig ist. So findet sich zumindest in der Studie ein sehr klares Cockpit ohne viel Schnickschnack. Die neue Designausrichtung darf durchaus als kompletter Gegenentwurf zu Innenräumen einiger aktueller Citroën-Modelle gewertet werden. Die Bedienung von Musikanlage, Telefon, Navigation und Lüftung ist nur über einen Acht-Zoll-Bildschirm möglich. Natürlich fehlt auch hier eine Internetanbindung mit Zugang zum Portal „Citroën Multicity Connect“ nicht. Ein Sieben-Zoll-Monitor zeigt Daten wie Tempo, Kilometerstand, Reichweite an. Er sitzt hinter dem Lenkrad und nicht in der Mitte – offensichtlich ist für Citroën auch in einem Auto, das sich besonders modern gibt, noch Platz für bewährte Lösungen.
Um das Armaturenbrett möglichst schmal zu halten, wurde der Beifahrerairbag ins Dach eingebaut. Die vorderen Sitze erinnern an ein Sofa, werden sich im Serienmodell aber einzeln verstellen lassen. In der Mitte der Polster ist ein Bild von André Citroën aufgedruckt. Sitze, Lenkrad und Teile des Cockpits sind mit pflanzlich gegerbtem Naturleder bezogen. Einige Teile des Innenraums sind auch mit Baumwolle verkleidet.
Druckluft-Hybrid
Als Antrieb dient in der Studie ein Hybridantrieb. Er kombiniert Druckluft und Hydraulik mit einem Dreizylinder-Benziner. Technisch ist diese Lösung sehr interessant, weil auf teure Batterien verzichtet wird. In Serie geht die Antriebsform aber wohl erst 2016. Citroën verspricht für diesen Motor einen Verbrauch von weniger als 3 Liter auf 100 Kilometer. (mfz)