Daimlers E-Crossover Studie: Mercedes Generation EQ

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Anders als BMW mit seinem elektrischen i3 und dem hybriden i8 hat Daimler seine Elektroantriebe nicht zwangslĂ€ufig an Karbon-Leichtbau geknĂŒpft. Daimlers technische Plattform fĂŒr zukĂŒnftige Elektromobile ist skalierbar und fĂŒr unterschiedlichste Fahrzeugmodell einsetzbar. Radstand und Spurweite lassen sich dabei ebenso anpassen wie andere Systemkomponenten wie auch das im Boden verbaute Batteriepaket, das von der Daimler-Tochter Deutsche Accumotive mit Zellen bestĂŒckt wird. Die Fahrzeugstruktur baut, Ă€hnlich wie bei aktuellen Serienmodellen, auf einen Materialmix aus Stahl, Aluminium und Karbon, um die Anforderungen an Leichtbau, StabilitĂ€t und Kosteneffizienz unter einen Hut zu bringen.

Das Akkupaket des Mercedes Generation EQ wird KapazitÀten von 70 kWh haben und die beiden Elektromotoren des Allradlers werden mit bis zu 300 kW / 403 PS Leistung versorgt. Die maximale Reichweite soll bei 500 Kilometern liegen.

Daimler geht es in Paris jedoch um mehr als das Elektrofahrzeug an sich. Der Autohersteller will sich damit zum Jahrzehntewechsel mit der neuen Strategie „CASE” vom reinen Produzenten von Fahrzeugen zu einem Anbieter von MobilitĂ€tsdienstleistungen umbauen. „Die MobilitĂ€t der Zukunft bei Mercedes-Benz stĂŒtzt sich auf vier SĂ€ulen: ‚Connected‘, ‚Autonomous‘, ‚Shared‘ und ‚Electric‘. Der ‚Generation EQ‘ bringt all das konsequent zusammen - auf Basis einer völlig neuen Fahrzeugarchitektur fĂŒr rein batterieelektrische Autos”, so Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, „emissionsfreie Automobile sind die Zukunft. Unsere neue Marke EQ geht weit ĂŒber das E-Fahrzeug hinaus.” (fpi)