Brabus bringt den Tesla Roadster zum Klingen
Seite 2: Brabus bringt den Tesla Roadster zum Klingen
Für Augen und Popometer
Für eine auffällige aber für Tuning-Verhältnisse vergleichweise zurückhaltende Erscheinung sorgen mattweißer Lack, eine leichte Karbon-Frontlippe mit Tagfahrlichtern und neue Einfassungen für die Frontscheinwerfer. Die Seitenpartien des Tesla werden mit Einstiegsleuchten in Form von futuristisch wirkenden Space Lights aufgewertet. Sie werden durch Betätigen der Fernbedienung oder Ziehen eines Türgriffs aktiviert. Zusätzlich sorgen Karbon-Lufteinlässe für ein sportliches Erscheinungsbild. Natürlich soll auch fahrwerksseitig etwas gefühlsechtere Stimmung aufkommen – oder in Tuning-Lyrik formuliert: Monoblock S Leichtmetallfelgen der Größen 7Jx18 vorne und 8.5Jx19 hinten sowie Hochleistungsreifen der Größen 215/35 ZR 18 vorne und 255/30 ZR 19 von Pirelli sorgen für ein Plus an Fahrdynamik.
Am Heck fallen sofort ein Heckflügel und ein Heckdiffusor aus Karbon ins Auge. Die runden Heckleuchten werden durch mattweiße Applikationen stärker ins Licht gerückt. Das Innenraum-Programm umfasst Einstiegsleisten mit beleuchtetem Brabus-Logo, weiches, perforiertes Leder und Alcantara. Passend zur Außenfarbe erhielt das Cockpit weiße Nähte. Besondere Akzente soll der in Leichtleder gesteppte Fahrzeugboden setzen.
Die meinen es ernst
Und zu guter Letzt gibt es dann doch noch etwas zu vermelden, was bei manch potenziellem Kunden für einen feuchten Gaumen sorgen dürfte. Wir erinnern uns, dass der Tesla Roadster in Deutschland 118.000 Euro kosten sollte, zumindest zum Zeitpunkt unseres Fahrberichts. Auf unsere wenig hoffnungsvoll gestellte Frage, was der Brabus Tesla Roadster denn kosten soll, sagte ein Sprecher des Tuners: „So, wie er da jetzt steht, kostet er 128.000 Euro.“ „Dann meinen Sie das also ernst?“ „Ja“ . Wer mehr als hunderttausend Euro für ein Auto ausgeben kann, dem wird dieser Mehrpreis wahrscheinlich egal sein. (imp)