BMW bringt Doppelkupplungsgetriebe M-DKG fĂĽr die M3-Baureihe

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Zum Aktivieren des D- oder S-Modus sowie zum Einlegen des Rückwärtsgangs steht der neu und exklusiv für den BMW M3 gestaltete Sportschalthebel zur Verfügung. Mit ihm kann der Fahrer im S-Modus auch mit der Hand schalten. Dabei wird der Schalthebel in nur einer Ebene, also sequenziell bewegt. Alternativ dazu können die Gänge über Schaltwippen am Lenkrad gewechselt werden.

Das Prinzip des Doppelkupplungsgetriebes hat seine Wurzeln im Motorsport. Hochschalten bei Vollgas ohne Zugkraftunterbrechung macht auch einen Profi um wertvolle Sekundenbruchteile schneller. Ein für Serienfahrzeuge angemessener Schaltkomfort konnte bisher jedoch, wie bei Volkswagen, nur in Kombination mit deutlich leistungs- und drehmomentschwächeren Motoren realisiert werden.

Das BMW-M-DKG kombiniert zwei Teilgetriebe in einem Gehäuse, dessen kompakte Maße denen eines konventionellen Handschaltgetriebes entsprechen. Das technische Kernstück bilden die beiden mit Öl gekühlten Nasskupplungen. Eine der beiden Kupplungen ist für die geraden Übersetzungsstufen (2, 4, 6), die andere für die ungeraden Stufen (1, 3, 5, 7) sowie zusätzlich für den Rückwärtsgang zuständig.

Beim Fahren ist jeweils eine der beiden Kupplungen geschlossen, die andere offen. Beim Beschleunigen oder Herunterschalten werden sie wechselweise aktiv. Bei jedem Gangwechsel vollzieht sich das Öffnen der ersten Kupplung parallel zum Schließen der zweiten. Der Einsatz zweier Kupplungen ermöglicht subjektiv so schnelle Gangwechsel, weil die Getriebesteuerung den nächsten Gang mit der für die jeweilige Motordrehzahl und Geschwindigkeit idealen Übersetzung bereits vorab auswählt und bereithält – objektiv ist der nächste Gang beim „Gangwechsel“ also bereits eingelegt.