Auf den Spuren des Haflinger

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Das Auto ist durch die Mittelmotor-Anordnung sowie den laut Entwickler „preisgünstigen, aber effektiven“ Allradantrieb für den Offroadeinsatz prädestiniert. Die Möglichkeit von Sperren in Verteilergetriebe und Achsantrieben sowie eine niedrige Kriechgeschwindigkeit verbessern die Geländeeigenschaften weiter. Damit schafft das Fahrzeug Steigungen bis zu 100 Prozent, was einer Neigung von 45 Grad entspricht. Die Bodenfreiheit beträgt beachtliche 23 Zentimeter, der Böschungswinkel liegt vorne und hinten bei 46 Grad. Aber auch auf der Straße soll der Mila Alpin für Fahrspaß sorgen. Das Fahrwerk gewährleistet dank Einzelradaufhängung und ESP sichere Fahreigenschaften auch auf Asphalt. Die erhöhte, weit nach vorne gerückte Sitzposition und das großflächige Panoramadach dienen der guten Übersicht.

Der Mila Alpin ist das dritte Konzeptfahrzeug aus der Mila-Familie. Die beiden anderen sind der Mila Future Copster, der 2007 in Genf präsentiert wurde, und eine Sportwagenstudie ohne Beiname, die im Jahr 2005 ebenfalls am Lac Léman vorgestellt wurde. Das Kürzel Mila steht übrigens für Magna Innovation Lightweight Auto.

Die in Graz ansässige Firma Magna Steyr stellt unter anderem die Mercedes G-Klasse, den Jeep Grand Cherokee, den Jeep Commander, das Saab 9-3 Cabrio, den Chrysler 300C und den BMW X3 her. Die Firma Magna Steyr entstand aus der Fusion des kanadischen Zulieferers Magna und aus Teilen der zerschlagenen Steyr-Daimler-Puch AG. Letztere wurde als Hersteller von Offroad-Legenden wie dem Haflinger oder dem Pinzgauer bekannt. (imp)