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Neue iPads im Test: Die wichtigsten Ergebnisse

Johannes Schuster
Neue iPads im Test: Die wichtigsten Ergebnisse

Mac & i hat das iPad Air 3 und das iPad mini 5 unter die Lupe genommen. Besonders ĂĽberzeugt hat der eingesetzte A12-Prozessor.

Apple hatte im März zwei neue Tablets ohne großes Brimborium vorgestellt, die nun im Handel erhältlich sind. Das iPad mini 5 ist ab 450 Euro und das iPad Air 3 ab 550 Euro zu haben. Hier die wichtigsten Ergebnisse eines ersten Tests der Mac & i.

Das neue iPad mini sieht trotz großen Altersunterschieds dem iPad mini 4 von 2015 zum Verwechseln ähnlich. Das neue iPad Air [1] kommt mit seinem 10,5-Zoll-Bildschirm eher nach dem iPad Pro 10,5" von 2017. Beide bringen weiterhin eine Kopfhörerbuchse, einen Lightning-Anschluss und einen Fingerabdrucksensor (Touch ID) mit – aber weder USB-C noch Gesichtserkennung (Face ID). Es gibt sie in den Farben Silber, Space-Grau und Gold – Letzteres wirkt allerdings eher bräunlich.

Das Display des iPad mini [2] besitzt trotz seiner geringeren Diagonale (7,9 Zoll) genau so viele Pixel wie das des iPad 6 (9,7 Zoll), nämlich 2048 × 1536. Im Unterschied zum iPad 6 [3] ist das Panel beim iPad mini auf die Scheibe laminiert und entspiegelt, wodurch es im Test weniger Umgebungslicht reflektierte.

Entspiegelt ist auch das Display des neuen iPad Air, das die gleiche Auflösung und Größe wie das des iPad Pro 10,5" mitbringt, aber auf "ProMotion" verzichten muss, bei dem für eine flüssigere Darstellung die Bildwiederholraten dynamisch auf bis zu 120 Hertz erhöht werden können.

Den DCI-P3-Farbraum und Apples TrueTone-Technik beherrschen beide Neulinge. Dabei wird auf Wunsch die Farbtemperatur per Weißabgleich dem Umgebungslicht angepasst. Im Test erreichten die Geräte eine schöne Helligkeit von mehr als 450 Candela/qm (Nits), also beinahe die von Apple angegebenen 500 Nits.

iPad mini und iPad Air unterstützen neuerdings beide die Stifteingabe. Neben dem Apple-Pencil der ersten Generation (ab 143,99 €) [4] lässt sich auch Logitechs Crayon (ab 48,99 €) [5] hinzukaufen. Nicht geeignet ist der per Induktion aufladbare Pencil 2 vom neuen iPad Pro. Einen Smart Connector zum Anschluss einer Tastatur besitzt von den Neulingen nur das iPad Air. Die faltbare Tastatur (180 Euro) lädt über die seitlichen Kontakte auch gleich ihren Akku.

Das SoC (System on a Chip) ĂĽberspringt beim neuen iPad Mini gleich vier CPU-Generationen. Wie im iPhone XS arbeitet in beiden iPads ein sechskerniger Apple A12 Bionic, hier mit 2,5 GHz Taktrate. Die Rechenperformance entsprach im Test in etwa der des aktuellen iPhones XS [6] und reicht damit fĂĽr die allermeisten Anforderungen locker aus. Durch die neuronale Engine ("Bionic") profitieren zum Beispiel KI-Anwendungen und AR-Apps. Der Arbeitsspeicher umfasst bei beiden iPads 3 GByte.

Zum A12-SoC gehört auch eine vierkernige Grafikeinheit, die im Mac & i-Test rund viermal höhere Benchmark-Werte als die des iPad mini 4 ablieferte. Vom Pro 10,5" zum Air verbesserte sich die GPU-Leistung um etwa 25 Prozent. Damit sind unter allen iOS-Geräten nur die beiden iPad-Pro-Modelle von 2018 [7] (siehe Heft 6/2018 [8]) schneller.

Im iPad mini 5 steckt wie schon in der vierten Generation ein 19,1-Wattstunden-Akku. Dennoch hielt es in drei Testszenarien (Surfen, Spielen, Video) länger durch als der Vorgänger. Hier machen sich die vier zusätzlichen Energiespar-Kerne des A12-SoC positiv bemerkbar. Das iPad Air 3 schaffte jeweils noch einige Minuten mehr. Sein Akku hat eine Kapazität von 30,2 Wh.

iPad Air und iPad mini 2019 (8 Bilder) [9]

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Für das iPad Air bietet Apple nun – ebenso wie beim iPad Pro – ein Smart Keyboard an. Apple-Pencil-Unterstützung ist gegeben, aber nur für die erste Generation des Stiftes.

Die rückseitige 8-Megapixel-Kamera muss bei beiden Debütanten ohne Blitz/Filmleuchte auskommen und schaffte nur 1080p-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde. Die iPhones erreichen demgegenüber eine 4K-Auflösung mit 60 Hertz. Bei Fotos des neuen Minis trat trotz gleich gebliebener Auflösung weniger Farbrauschen bei schwachem Licht auf. Außerdem hat Apple den Aufnahmewinkel leicht vergrößert. Das iPad Air 3 besitzt den gleichen Sensor und fällt damit im Vergleich zum iPad Pro von 2017 mit seiner 12-Megapixel-Kamera qualitativ zurück.

Selfies erstellen beide iPads mit 7 Megapixeln wie das Pro 10,5". Das iPad mini 4 hat seinerzeit nur 1,2 MP erreicht. Videos nehmen die Frontkameras jeweils mit 1080p bei 30 fps auf. Für Bildtelefonate mit Facetime oder Skype eignen sich beide Geräte damit gut.

Die jeweils 140 Euro teureren Mobilfunk-Modelle schaffen jetzt theoretisch 1000 statt 150 MBit/s im Mobilfunk (Gigabit-LTE), sofern die Gegenstelle das zulässt. Bluetooth folgt dem Standard 5.0. Besonders praktisch ist die integrierte eSIM, die neben der steckbaren Nano-SIM noch eine zweite Mobilfunkoption zur wechselweisen Verwendung bereitstellt.

Detailliertere Ergebnisse, weitere Vergleiche und Akku-Laufzeiten lesen Sie in der Ausgabe 3/2019 der Mac & i sowie voraussichtlich nach Ostern vorab auf Heise+ [11].

(jes [12])


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[2] https://www.heise.de/preisvergleich/apple-ipad-mini-5-64gb-muqx2fd-a-a2013164.html?hocid=macandi&cs_id=1206858352&ccpid=hocid-mac-and-i
[3] https://www.heise.de/preisvergleich/apple-ipad-32gb-mr7f2fd-a-a1793877.html?hocid=macandi&cs_id=1206858352&ccpid=hocid-mac-and-i
[4] https://www.heise.de/preisvergleich/apple-pencil-1-generation-2015-mk0c2zm-a-a1322899.html?hocid=macandi&cs_id=1206858352&ccpid=hocid-mac-and-i
[5] https://www.heise.de/preisvergleich/logitech-crayon-914-000033-914-000034-hmga2zm-a-a1887943.html?hocid=macandi&cs_id=1206858352&ccpid=hocid-mac-and-i
[6] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/iPhone-XS-und-XS-Max-Die-10-wichtigsten-Testergebnisse-4169969.html
[7] https://www.heise.de/mac-and-i/meldung/iPad-Pro-Die-10-wichtigsten-Testergebnisse-4215800.html
[8] https://www.heise.de/select/mac-and-i/2018/6/1544875942210329
[9] https://www.heise.de/bilderstrecke/2623032.html?back=4364468
[10] https://www.heise.de/bilderstrecke/2623032.html?back=4364468
[11] https://www.heise.de/plus/
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