Schönheit aus dem Filter
Der am weitesten verbreitete Einsatz von Augmented Reality ist nicht in Spielen zu finden: Es sind die Gesichtsfilter in den sozialen Medien. Das Ergebnis? Ein Massenexperiment an Mädchen und jungen Frauen.
Veronica begann mit 14, ihre Selfies auf sozialen Medien mit Filtern zu bearbeiten. Jeder auf ihrer Schule hatte Spaß daran, damit herumzuspielen, erinnert sie sich: „Es war eine Art Witz. Es ging den Leuten nicht darum, gut auszusehen.“
„Uns schon“, sagt ihre jüngere Schwester Sophia, die damals in der fünften Klasse war. „Zwölfjährige Mädchen, die Zugang zu etwas haben, das sie nicht wie zwölf aussehen lässt? Das ist das Coolste überhaupt. Man fühlt sich so hübsch.“