Budget-MacBook mit Smartphone-Herz
Das MacBook Neo: buntes Alugehäuse, Retina‑Display und macOS – aber iPhone‑Prozessor und 8 GByte RAM. Der Test zeigt, wo Apple bei seiner neuen MacBook-Linie sinnvoll spart und wo das Konzept an Grenzen stößt.
Macs sind bei vielen Schülern und Studenten begehrt. Doch einen wirklich günstigen Laptop für weit unter 1000 Euro hatte Apple nie im Programm. Mit dem MacBook Neo ändert sich das: Zum Einstiegspreis von 700 Euro soll es billigen Windows‑Notebooks und Chromebooks Marktanteile abjagen und trotzdem ein hochwertiges Erlebnis bieten. Tastaturbeleuchtung, Thunderbolt, MagSafe: Um den Preis zu drücken, hat Apple den Rotstift angesetzt und einige geschätzte Features, die das MacBook Air und Pro auszeichnen, gestrichen. Auch RAM und Speicherplatz sind knapp bemessen. Obendrein steckt im Neo ein iPhone‑Chip statt eines M‑Prozessors – ein Novum für die MacBook‑Reihe. Auf ein vollwertiges macOS müssen Käufer aber nicht verzichten.
Ist dem Hersteller der Spagat zwischen Sparsamkeit und Schnelligkeit gelungen oder müssen Käufer beim Neo zu viele Kompromisse eingehen?