Final Cut, Motion & Compressor
Apples Videoschnittlösung gibt es am Mac zum Mieten oder zum Kaufen. Beide Versionen bieten nun smarte Suchfunktionen und Musikanalyse. Auch die iPad-Variante wurde verbessert.
Um das Urlaubsvideo vom iPhone zu schneiden, genügt iMovie. Profis und ambitionierte Filmer greifen zu leistungsstarken Alternativen. Neben DaVinci Resolve sowie den Abo-Lösungen Avid und Adobe Premiere hat sich Final Cut Pro hier etabliert. Mit dem Creator Studio fährt Apple hier zwei verschiedene Preismodelle (siehe Artikel auf S. 26).
Der Hersteller zielt bei der Mac- und iPad-Version auf leicht unterschiedliche Zielgruppen ab: Final Cut Pro 12 für macOS ist auf die Desktop-Bedienung optimiert, damit entstehen professionelle YouTube-Videos bis hin zu Hollywoodproduktionen. Zwar finden sich auch Ein- und Umsteiger hier zurecht, manche Funktionen erschließen sich aber nur erfahrenen Cuttern. Das Schnittprogramm bietet professionelle Bearbeitungsfunktionen, darunter Multicam-Editing, leistungsstarke Farbkorrekturtools und integrierte Audiobearbeitung. Die Mac-Version versteht sich mit allerlei Kameras von ARRI bis Sony, lässt sich mit Plug-ins erweitern, kommt mit anspruchsvollem 8K-Material klar und beherrscht sogar den 360-Grad-Schnitt für VR-Headsets wie die Vision Pro.