Bild: Madlen Grunert / heise medien
kurz & knapp
Die „Assistierte Bildauswahl“ beschleunigt den Workflow in Lightroom deutlich.
Landschaftsmasken wählen Bildbereiche automatisch aus.
Photoshop profitiert von integrierter Drittanbieter-KI dort enorm, wo Adobes Firefly an seine Grenzen kommt.
Assistierte Bildauswahl
Bereits das Importfenster bringt eine entscheidende Änderung in Lightroom Classic. In der Kopfzeile finden Sie neben den bekannten Importoptionen die „Assistierte Bildauswahl“. Diese öffnet im linken Bedienfeld einen „Qualitätsfilter“, der die Fotos auf Schärfe, Augenfokus und Fehlbelichtungen untersucht und dafür Bilderkennung mithilfe von KI einsetzt (Screenshots siehe auf der nächsten Doppelseite). Was nach einem erweiterten Bibliotheksfilter klingt, ist deutlich komplexer. Die einzelnen Filterkategorien „Motivfokus“, „Augenfokus“ und „Augen geöffnet“ können Sie konfigurieren. Ein Regler steuert beispielsweise die Strenge der Fokusauswahl von weich bis hart auf einer Skala von 0 bis 100. Sie können etwa Fotos ohne menschliche Augen ablehnen, auch solche, auf denen die Augen unscharf oder geschlossen sind.
Alternativ sortieren Sie den Ausschuss von vornherein aus. Der Bereich „Zurückweisen“ filtert Fehlaufnahmen heraus, wie unscharfe Bilder oder solche mit Belichtungsproblemen. Die „Auswahl“-Werte zeigen im Anschluss, wie der Filter akzeptierte und abgelehnte Motive bewertet hat, und zwar nach den Kriterien „Motivfokus“, „Augenfokus“ und dem Grund der Fehlbelichtung. Dieses Fenster ist mit einer Feedback-Schaltfläche ausgestattet. Adobe erhofft sich hier von der Community Input, um die Betafunktion weiter zu verbessern.