Preiswerter Rundumblick
Die X4 Air von Insta360 zeichnet Rundumvideos in 8K auf.
Apple kennzeichnet seine leichteren, kostengünstigeren Geräte, die im Vergleich zu den Profimodellen einige Features weniger bieten, mit dem Zusatz „Air“. Das Konzept hat der Kamerahersteller Insta360 ebenfalls für sich entdeckt. Die 400 Euro teure X4 Air richtet sich an Einsteiger, die 360-Grad-Videos drehen, aber nicht auf Profifunktionen verzichten wollen. Wie bei der X4 (480 Euro, siehe Mac & i 3/2025, S. 109) und X5 (590 Euro) handelt es sich um eine Actioncam mit zwei Objektiven und Bildsensoren, die jeweils mit einer Auflösung von bis zu 8K aufnehmen können. Die Elektronik setzt beide Bilder zusammen, sodass ein Kugelpanorama entsteht. Alternativ filmt man nur mit einem Objektiv.
8K-Aufnahme
Die X4 Air fällt mit 11 Zentimetern ein wenig kürzer als ihre Schwestermodelle aus. Mit 165 Gramm wiegt sie weniger als die X5 oder X4 , die jeweils gut 200 Gramm auf die Waage bringen. Ein kleiner Touchscreen erlaubt die Wahl des Bildausschnitts, an ihm kann man auch die Aufnahmeeinstellungen ändern. Mit den Tasten am Gehäuse startet man die Aufnahme oder wechselt schnell den Bildmodus. Insta360 stattet die beiden gewölbten Linsen der Kamera mit einer gehärteten Beschichtung aus. Man kann auch einen Linsenschutz (ab 28 Euro) anbringen, der aber die Bildqualität etwas verschlechtert. Falls die Linsen zerbrechen oder zerkratzen, lassen sie sich vom Nutzer austauschen, was nur bei wenigen Actioncams geht. Die X4 Air ist zudem laut Hersteller bis zu 15 Meter tief wasserdicht. Geht es weiter abwärts, benötigt man ein Tauchgehäuse.