Grafik-Turbo Metal 4
Apple stattet Metal 4 mit künstlicher Intelligenz und Concurrency aus. Die GPU soll Grafikprogramme dadurch deutlich schneller ausführen. Wir zeigen, wie die neuen Funktionen CPU, NPU und GPU auf Trab bringen.
Auf der WWDC 2025 präsentierte Apple ein neues Major Release seines API für Grafikprogramme und allgemeine Rechenaufgaben auf der GPU. Wie bei Metal 3 steht auch beim Nachfolger die Geschwindigkeit im Vordergrund. Funktionen der künstlichen Intelligenz sollen insbesondere in Kombination mit Raytracing schnellere Bildfolgen ermöglichen. Auch zum Glätten von Bildern verwendet Metal 4 KI und verschiebt damit die Rechenlast von der GPU auf die NPU. Nicht zuletzt ist KI auch in der Metal Shading Language (MSL) angekommen, wo der Datentyp Tensor für das Ausführen neuronaler Netzwerke einen nahtlosen Übergang von der GPU auf die NPU ermöglicht.
Kompakter codieren und gleichzeitiges Ausführen
Metal 4 bietet zusätzliche APIs, deren Bezeichnungen mit MTL4 beginnen. Einige unterscheiden sich namentlich nur durch die 4 von den bekannten APIs. Programmierer erhalten durch sie jedoch mehr Freiheit im Umgang mit Ressourcen wie Warteschlangen, Puffern und Kodierern. Damit bietet Apple eine Alternative zum alten API mit seinem eingebauten Ressourcenmanagement. Der Zugewinn an gestalterischer Freiheit verlangt allerdings einen sorgfältigen Umgang mit den betreffenden Ressourcen und erfordert außerdem potenziell mehr Programmieraufwand sowie Kenntnisse der neuen APIs. Zur Belohnung erhält man mit den MTL4-APIs die maximal mögliche Performance von Metal 4.