Parallelwelten
Parallels Desktop 26 virtualisiert Betriebssysteme.
Mit Parallels Desktop erstellt man auf dem Mac virtuelle Maschinen, um darin Windows-, macOS- oder Linux-Systeme auszuführen. So kann man ohne Neustart weitere Gastbetriebssysteme parallel zum Hauptsystem (Host) nutzen oder testen. Das Upgrade erscheint wie immer kurz nach der Veröffentlichung des jährlichen Major-Updates von macOS. Der Hersteller folgt dieses Mal Apples Vorbild und springt von Version 20 auf 26.
Die wichtigste Neuerung ist die volle Kompatibilität zu den jeweils aktuellen Betriebssystemen. Optisch wurde Parallels Desktop nur geringfügig an Liquid Glass von macOS 26 Tahoe angepasst. Intern waren jedoch größere Veränderungen nötig, da macOS 26 Hintergrundprozesse restriktiver behandelt. Der Coherence-Modus, bei dem sich Windows-Fenster mit denen von macOS kombinieren lassen, bleibt dabei erhalten. Das gilt auch für die Snapshot-Funktion, mit der man beispielsweise vor Softwareupdates den Systemzustand sichert, um bei Problemen flink zum alten Stand zurückkehren zu können. Zudem können Windows-VMs nun direkt auf den SSD-Speicher des Macs zugreifen, frühere Stabilitätsprobleme sind behoben.