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Das Revodok Max U715 macht aus einem Thunderbolt-5-Anschluss zwölf unterschiedliche Ports.
Im Unterschied zu den bisher von uns getesteten Thunderbolt-5-Docks (siehe Mac & i 3/2025, S. 92) kann man das Gerät von Ugreen nicht nur quer, sondern auch hochkant betreiben. Als weitere Besonderheit sitzt die Buchse für den Host-Rechner an der Rückseite, und es gibt einen eigenen USB-C-Anschluss ohne Thunderbolt. Ansonsten stimmen die Features mit den meisten anderen Docks überein. Das U715 bringt insgesamt drei Ausgänge für Thunderbolt 5 mit, an denen auch Signale für USB-C und DisplayPort anliegen. Eine Thunderbolt-5-SSD von OWC schaffte Transferraten von 4652 MByte/s schreibend und 5220 lesend. Mit einer Thunderbolt-4-SSD erzielten wir 2395 und 2748 MByte/s. An den gleichen Buchsen lief eine USB-C-SSD mit 802 und 825 MByte/s. Nur wenig langsamer (799 und 741 MByte/s) war diese an der zusätzlichen USB-C-Buchse und den zwei USB-A-Ports für 10 Gbit/s. Es gibt auch noch zwei 5-GBit/s-Anschlüsse, die entsprechend halb so schnell waren.
Ladeleistung nur an USB-C gut
An den Host kann das Ugreen-Dock mit seinem 180-Watt-Netzteil 140 Watt abgeben, über die anderen Typ-C-Anschlüsse einmal 30 oder sonst 15 Watt. Für USB-A gibt der Hersteller keine Ladeleistung an. Wir konnten an den beiden Buchsen an der Frontseite ein iPad Pro 11" mit knapp 7 Watt laden, an den zwei rückseitigen Ports reichte es nur für ein iPhone 16 Pro und 2,25 Watt. An USB-C erreichten wir mit dem iPad Pro knapp die versprochene Leistung von 30 respektive 15 Watt.