Mobile Speicherriesen
Externe Festplatten eignen sich wunderbar als langjähriger Speicher, ob für Backups oder das Filmarchiv – das Gigabyte ist unschlagbar günstig. Wir testen sechs kompakte USB-HDs ab 4 Terabyte Kapazität.
Datenverluste können durch Hardwaredefekte, versehentliches Löschen oder Softwareprobleme jederzeit auftreten. Mit Time Machine bietet macOS ein integriertes, automatisiertes Backup-System, das die Wiederherstellung früherer Dateiversionen ebenso einfach macht wie die vollständige Rückholung seines persönlichen Setups im Ernstfall. Zusammen mit einer externen Festplatte erledigt sich das am einfachsten. Zusätzlich kann man auf das Medium große Dateien auslagern, um Platz auf der internen SSD zu gewinnen. Wir haben uns USB-Festplatten ab einer Größe von 4 Terabyte bestellt. Die sechs getesteten Modelle benötigen nicht einmal ein eigenes Netzteil, da sie ihren Strom über USB beziehen. Alle Kandidaten blieben mit ihrer Leistungsaufnahme unter den von USB 3 normalen 4,5 Watt.
Durch ihre 2,5-Zoll-Laufwerke sind sie außerdem angenehm kompakt und passen sogar in die Hosentasche. Zwar sind Festplatten deutlich langsamer und etwas lauter als SSDs, doch spielt das zum Beispiel für ein Backup keine große Rolle. Wichtiger ist die Kapazität, und hier sind sie deutlich günstiger als SSDs. Wer ständig mit großen Dateien hantiert oder von dem externen Medium arbeiten will, sollte besser zu einer externen SSD greifen. Und wer sich gegen Diebstahl oder Ausfall der Backup-Festplatte absichern möchte, der kauft gleich zwei Medien, die er abwechselnd einsetzt und dazwischen wegschließt.