Vielseitiger Ordnungshelfer
Hazel verräumt und manipuliert Dateien regelbasiert.
Das altgediente Tool überwacht im Hintergrund beliebige Ordner auf Änderungen. Das können etwa der Downloads-Ordner oder der Schreibtisch sein, die bei vielen Nutzern besonders zur Dateivermüllung neigen. Nach dem Wo diktiert man dem nur auf Englisch verfügbaren Hazel im zweiten Schritt durch Regeln, wonach es Ausschau halten soll, etwa nach Dateinamen mit bestimmten Zeichenfolgen oder Dateitypen. Im dritten Schritt legt man eine Handlungsanweisung fest, wie das Verschieben in einen Ordner. So finden dann künftig Zeitschriften-Downloads automatisch ihren Weg in das nach Verlag, Publikation und Erscheinungsjahr hierarchisch strukturierte Archiv auf der externen Festplatte. Mit solch eher trivialen Aufgaben ist das mächtige Tool allerdings bei Weitem nicht ausgeschöpft.
Intelligente Regeln
Um sicherzustellen, dass die Regeln wirklich nur erwünschte Dateien wegräumen, lassen sich mehrere Kriterien für die Auswahl definieren – so wie bei den intelligenten Ordern des Finders oder den intelligenten Wiedergabelisten der Musik-App. Kriterien können unter anderem Dateityp oder -endung sein. Hazel reagiert auch auf zahlreiche weitere Metadaten, um beispielsweise Dokumente zu verarbeiten, die eine bestimmte Größe über- oder unterschreiten. Oder es wird tätig, wenn eine Datei innerhalb eines absoluten oder relativen Zeitfensters bearbeitet und mit bestimmten Tags oder farbigen Markierungen versehen wurde.