CarPlay-Displays
Navigations-App, Musikplayer, Mitteilungen und Siri-Verknüpfung kommen über CarPlay ins Auto. Kleine Displays, die sich am Armaturenbrett befestigen lassen, rüsten Apples iPhone-Integration nach. Was taugen diese Geräte?
Bei den meisten Neuwagen gehören Smartphone-Anbindungen wie Apple CarPlay oder Android Auto dazu, bei manchen Gebrauchten fehlt das Feature jedoch. Das ist ärgerlich, da herkömmliche Navis schnell veralten. Das Nachrüsten in jüngeren Autos ist oft nicht möglich, da das Infotainment-System eng mit der Bordelektronik verzahnt ist. Und wenn es doch Nachrüstlösungen gibt, können diese oft nur kostspielig von Fachwerkstätten eingebaut werden.
Abhilfe können CarPlay-Displays schaffen: Dabei handelt es sich im Grunde um kleine Touchscreen-Tablets, auf denen ein angepasstes Android oder Linux als Betriebssystem läuft. Sie agieren autark vom Autoradio und können überall dort eingesetzt werden, wo sie Strom bekommen. Wir haben vier Kandidaten zwischen 130 und 300 Euro getestet. Die Geräte stammen von Carpuride, Lamtto, Lescars und Midland. Drei der Kandidaten eignen sich für Pkws, einer für Zweiradfahrer.