Mac & i 6/2024
S. 56
Report
Cloud-Speicher
Bild: KI Bildgenerierung mit Freepik

Flexible Cloud-Speicher für Backups

Neben iCloud, Dropbox & Co. gibt es erstaunlich preiswerte Cloud-Speicher der Business-Klasse. Diese lassen sich zum Beispiel über Standards wie S3 mit unabhängigen Software-Clients für Offsite-Backups oder als Web-NAS nutzen.

Neben iCloud, Dropbox & Co. gibt es erstaunlich preiswerte Cloud-Speicher der Business-Klasse. Diese lassen sich sogar über Standards wie Amazons S3 mit unabhängiger Software für Offsite-Backups nutzen.

Von Christian Rentrop

Bei Cloud-Speicher denken viele zunächst an Apples iCloud, Dropbox oder Microsofts OneDrive. Diese Consumer-Clouds sind nutzerfreundlich und praktisch, um einfach Dateien zu synchronisieren oder zu lagern. Doch ein großer Nachteil ist, dass sie sich nur schlecht oder gar nicht für Backups eignen: Denn was lokal gelöscht wird, verschwindet auch sofort vom Cloud-Speicher und allen synchronisierten Geräten. Anbieter wie Apple und Dropbox bieten zudem lediglich einen begrenzten „Sicherheitszeitraum“ für eine Wiederherstellung von versehentlich gelöschten Daten.

Die üblichen Cloud-Lösungen bringen in der Regel eigene Software mit und harmonieren oft nicht gut mit unabhängigen Drittanbieter-Tools. Bei den hier vorgestellten flexiblen Online-Speichern haben Sie hingegen mehr Freiheiten. Bei diesen sogenannten Objektspeichern (gleich mehr dazu) handelt es sich im Grunde um Barebone-Clouds, die eigentlich für Business-Kunden gedacht sind: Statt über spezifische Cloud-Clients können Entwickler den Speicher etwa in Webanwendungen direkt ansprechen – und für Endkunden gibt es einige kompatible Tools. Dank teils günstiger Preise eignen sich die Angebote damit auch hervorragend für private Offsite-Backups außerhalb der eigenen vier Wände (siehe Mac & i Heft 2/2024, S. 38).

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