200 Terabyte und mehr
Wie die Festplattenhersteller immer mehr Bits in die Gehäuse quetschen
Moderne Festplatten nutzen verschiedene Methoden, um die immer kleineren Bits sicher zu speichern. Ein Überblick über aktuelle und kommende Techniken.
Festplatten sind in modernen Notebooks ausgestorben, in Privathaushalten dienen sie allenfalls noch zur Datensicherung oder zur Ablage der Medienbibliothek. Doch der Speicherhunger der weltweiten Rechenzentren wächst und wächst, darin rotieren Abermillionen Magnetscheiben.
Die Festplattenhersteller forschen daher immer weiter, wie sie die Grenzen der Physik austricksen, um immer mehr Bits in gleich große Gehäuse zu quetschen. Vor sieben Jahren hatten wir in einem Artikel den Weg zur 100-TByte-Festplatte beschrieben, die damals als das Maximum galt [1] – nun gehen die Planungen über 200 TByte hinaus.