Alles integriert
Sieht so die Zukunft des Fernsehens aus?
Auf dem IFA-Kick-off diskutierten TV-Hersteller über IP-Streaming, den Vorteil eigener Betriebssysteme und die Frage, ob der Fernseher den Rahmen verlässt.
Anfang Juli traf sich die Branche für Unterhaltungselektronik in Berlin zum IFA-Kick-off. In einer Podiumsdiskussion unter den TV-Herstellern ließen sich einige TV-Trends erkennen. Ein Thema war der neue TV-Standard „Digital Video Broadcasting – Internet“. Als offener Standard beschreibt DVB-I die Übertragung von Audio- und Videodiensten über das Internetprotokoll (IP).
Per DVB-I soll der TV-Empfang künftig nahtlos funktionieren und unabhängig davon, ob das Fernsehgerät per Satellit, Kabel, Antenne oder Internet verbunden ist. „Die Nutzer müssen sich nicht mehr fragen, wo das Signal eigentlich herkommt“, bringt es Volker Blume von Philips respektive TP Vision auf den Punkt. So soll der Fernsehempfang per IP-Streaming starten, ohne dass man eine spezielle App oder Webseite öffnen muss.