Schnelle kleine Datenzentrale
All-Flash-NAS TerraMaster F4 SSD im Test
Fällt im Bücherregal nicht auf: TerraMasters F4 SSD speichert bis zu 32 Terabyte Daten auf M.2-Streifen, braucht wenig Strom und bleibt auch unter Last leise. Es war mühsam, überhaupt kleine Macken zu finden.
Schon TerraMasters erste Aufschläge in Sachen Netzwerkspeicher für Flash-Streifen waren gelungen, aber teuer. Mit dem F4 SSD halbiert der Hersteller gegenüber dem F8 SSD Plus (Test in [1]) die Speicher-Slots und CPU-Kerne (jeweils vier statt acht), die Netzwerkgeschwindigkeit (maximal 5 statt 10 Gbit/s) und auch den Preis (430 statt 840 Euro). Selbst das Volumen schrumpfte: Bei gleicher Standfläche (5 Zentimeter Breite, 14 Zentimeter Tiefe) ragt das F4 SSD mit 13,5 Zentimetern etwas weniger empor als das F8 SSD Plus (17,5 Zentimeter).
430 Euro sind zwar mehr als ein generöses Taschengeld, aber trotzdem dürfte das F4 SSD vielen den Umstieg von einem NAS mit unmodernen, lärmigen Festplatten auf das energiesparsame und lautlose Flash-Memory attraktiver werden lassen – leider sind M.2-NVMe-SSDs mit hohen Kapazitäten noch viel teurer [2].