Kantiger Andersmacher
Bluetooth-Lautsprecher Teufel Mynd auf der Werkbank
Der Bluetooth-Lautsprecher Teufel Mynd produzierte im Test einen druckvollen Sound. Doch es sind nicht seine klanglichen Eigenarten, die ihn von der Konkurrenz abheben: Er ist einfach reparierbar und lässt sich sogar upgraden.
Der Teufel Mynd ist ein kantiger Typ. Der Bluetooth-Lautsprecher steckt in einem 26 cm mal 18 cm mal 10 cm messenden quaderförmigen Gehäuse aus widerstandsfähigem Kunststoff. An zwei seitlichen Ösen lässt sich ein mitgelieferter Riemen zum Transport einfädeln. Praktisch, um ihn in den Garten zu tragen. Für lange Ausflüge zu Fuß ist der Lautsprecher aber nichts, denn er ist mit 2,4 Kilogramm ein schwerer Brocken.
Vier Schrauben halten den Grill im Gehäuse und sind keine optische Spielerei. Denn anders als fast alle anderen Bluetooth-Lautsprecher ist der Mynd leicht reparierbar. Entfernt man die vier M3-Kreuzschlitzschrauben, kann man das Cover abnehmen. Darunter kommt die Tönerplatte zum Vorschein, die mit sieben weiteren Kreuzschlitzschrauben im Gehäuse verankert ist. Diese beherbergt zwei 20-mm-Hochtöner, einen 3,5-Zoll-Subwoofer und zwei passive Radiatoren (50 mal 100 mm). Eine Dichtung zwischen Gehäuserahmen und Tönerplatte verhindert, dass Wasser eindringt. So ist er trotz seines einfach zugänglichen Innenlebens gemäß IP67 staub- und wasserdicht.