Bibliotheksgehilfe
Bezahlschranken legal umgehen
Das Browser-Add-on BibBot verschafft für 2 bis 3 Euro im Monat Zugriff auf viele Artikel hinter Paywalls. Das funktioniert anders, als man vermutet, und ist legal.
Noch bis vor wenigen Jahren stellten viele Verlage die meisten ihrer Artikel im Internet kostenlos zur Verfügung. Mittlerweile steht ein Großteil der Texte hinter Bezahlschranken, neudeutsch Paywalls. Möchte man einen Blick hinter die Schranke werfen, muss man ein Abo abschließen. So ist es auch bei c’t. Leser empfinden Artikel hinter einer Paywall oft als ein Ärgernis. Die Verlage begründen Paywalls wiederum damit, dass sie in Zeiten rückläufiger Auflagen mit ihren Webauftritten Geld verdienen müssen.
Allerdings kann man viele kostenpflichtige Artikel aus Zeitungen und Zeitschriften auch ohne solche Abos lesen, und zwar mit einem Ausweis der lokalen Stadtbibliothek. Diesen bekommt man beispielsweise in Hannover für 2 Euro pro Monat beziehungsweise für 24 Euro pro Jahr. Die Preise anderer Stadtbibliotheken liegen auf ähnlichem Niveau. In München und in Frankfurt am Main zum Beispiel sind es 20 Euro im Jahr, in Hamburg 45 Euro. Über die Dienste der Büchereien wie Pressreader, Genios und Onleihe liest man die Inhalte digital am PC, Tablet oder E-Book-Reader.