c't 10/2018
S. 21
News
Mini-Rechner, Hardware-Sicherheitslücken

Separate Marken für AMD-Grafikkarten

Radeon-Grafikkarten laufen bei Asus ab sofort unter der Marke Arez. Bei GeForce-Karten ändert sich nichts.

Ab Mai werden Hersteller, die bislang AMD- und Nvidia-Grafikkarten vertreiben, neue Marken einführen, unter denen sie ausschließlich AMD-Grafikkarten verkaufen. Anlass dafür ist Nvidias neues GeForce Partner Program, das Herstellern Vorteile verspricht, sofern diese ihre Gaming-Marke exklusiv auf GeForce-Karten ausrichten. Die Hersteller können dann Berichten zufolge damit rechnen, zum Marktstart neuer GPU-Generationen mit ausreichend GPUs beliefert und bei Social-Media- und PR-Aktivitäten (finanziell) unterstützt zu werden sowie Zugriff auf Game-Bundles und Rabattprogramme zu erhalten.

Sicherheitslücke in Intel-Chipsätzen

Durch eine Schwachstelle in Chipsätzen für Intel-Prozessoren der letzten vier Jahre besteht die Gefahr, dass Schad-Software den SPI-Flash-Speicher für die UEFI-Firmware manipulieren kann. Bestimmte Opcodes bringen den SPI-Controller im Chipsatz dazu, dass BIOS-Updates nicht mehr funktionieren, der Inhalt des Flash-Speichers verändert wird oder dass der Boot-Vorgang durch eine Denial-of-Service-Attacke komplett fehlschlägt.

Spectre-V2-Patches für AMD-Prozessoren

Für die Anfang Januar bekannt gewordene Sicherheitslücke Branch Target Injection (CVE-2017-5715), die auch als Spectre V2 bezeichnet wird, hat AMD an PC- und Mainboard-Hersteller Microcode-Updates geliefert. Der Chiphersteller stellt die Patches für Prozessoren ab der „Bulldozer“-Architektur von 2011 zur Verfügung, die die Geräthersteller wiederum in BIOS-Updates integrieren müssen.

Mini-Workstations mit Quadro-Grafik

Viele Anschlüsse trotz kompakter Abmessungen bietet der Mini-PC Zotac ZBox QK5P1000 mit Quadro-P1000-Grafikkarte.

Software, die dazu dient, Produkte zu entwerfen oder wissenschaftliche Daten zu visualisieren, benötigt Profi-Grafikkarten mit zertifizierten Treibern. Damit der Arbeitsplatz nicht von einer klobigen Workstation belegt wird, bietet Zotac ab sofort Mini-PCs der Serie ZBox Q mit Quadro-Grafikkarten von Nvidia an. Zur Auswahl stehen die zwei kompakten Rechner QK5P1000 sowie QK7P3000/QK7P5000. Ersterer hat bei einer Grundfläche von 18,5 cm × 18,5 cm eine Höhe von 7,2 cm und ist mit einem Mobilprozessor Core i5-7200U (2,5 GHz, Turbo: 3,1 GHz) mit zwei Kernen ausgestattet. Die Grafikausgabe auf bis zu vier 4K-Displays (HDMI 2.0) übernimmt eine Quadro P1000 mit 4 GByte GDDR5-Speicher.

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