c't 8/2016
S. 118
Kaufberatung
Raspi-Oszilloskop & Konsorten
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Ziemlich vermessen

Raspberry Pi als Oszilloskop im Vergleich mit Low-Cost-Alternativen

Klemmt die Datenübertragung zwischen Display, Sensoren oder Erweiterungen des Raspberry Pi, kann es ein Treiber-Problem sein – oder die fliegende Verkabelung auf dem Steckbrett, die durch Kapazitäten und Leitungswiderstände die Signale zu stark verschliffen hat. Mit einem Oszilloskop kommt man solchen Problemen leicht auf die Spur. Wir haben ein Raspberry-Pi-Oszilloskop mit anderen Low-Cost-Oszilloskopen verglichen.

Wenn der Temperatursensor dem Raspberry Pi Mondscheinwerte liefert, das X-Bee-Modul nur Kauderwelsch überträgt oder ein Display ständig Aussetzer hat, möchte man die Daten sehen, die zwischen Mini-Rechner und Peripherie ausgetauscht werden. Denn gerade bei fliegender Verkabelung auf einem Steckbrett und langen Anschlussdrähten sind verschliffene Signale und Übersprechen keine Seltenheit. Ein Oszilloskop leistet hier wertvolle Dienste, zeigt es doch an, welches Signal der Raspberry Pi liefert und was am anderen Ende des Kabels davon übrig bleibt. Was liegt also näher, als den Bastelcomputer auch als Oszilloskop zu nutzen?

Mit dem Bitscope Micro für einzeln 115 Euro und der passenden Oszilloskop-Software für den Raspi aus gleichem Hause ist der Mini-Rechner schnell aufgerüstet. Wir haben uns angesehen, was das Raspberry-Pi-Oszilloskop unterm Strich kostet und was es im Vergleich mit anderen Low-Cost-Oszilloskopen leistet. Die Anwendungsbereiche sind typische Experimentierschaltungen mit dem Raspberry Pi und ähnlichen Einplatinen-Computern sowie Mikrocontrollern wie der Arduino, bei denen analoge und digitale Signale gemessen und nachverfolgt werden. Beim Preis haben wir die Obergrenze bei rund 400 Euro gezogen.

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