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Schluss mit Fake News: KI-Faktenchecks gezielt per Bookmarklet auslösen

Denny Gille
Leuchtreklame auf einer Bühne fragt: Fake News? Ein Faktenchecker kann Nutzern helfen, Fake-Inhalte zu erkennen.

Wahrheit oder Fake News? Ein KI-Faktenchecker erleichtert Nutzern die Bewertung von Web-Inhalten.

(Bild: KI / heise medien)

Im Netz verbreiten sich Unwahrheiten wie Lauffeuer. Ein KI-Faktenchecker, den Sie bequem im Browser einrichten können, erleichtert die Suche nach der Wahrheit.

Die Erde ist eine Scheibe, der Klimawandel existiert nicht, die Deutschen arbeiten weniger als früher. Das Internet ist voll von verdrehten Wahrheiten, populistischen Zuspitzungen oder schlicht dreisten Lügen. Dabei begegnet man Un- und Halbwahrheiten nicht nur auf Kurznachrichtendiensten und in den sozialen Netzwerken. Auch Nachrichtenseiten verbreiten mitunter ungeprüfte Aussagen von Zitatgebern, die eine kritische Einordnung dringend benötigt hätten.

Lügen verbreiten sich im Netz besonders schnell. Sie mit herkömmlichen Mitteln zu entlarven, ist mühselig und kostet Zeit: Man muss passende kritische Fragestellungen formulieren und sich durch nutzlose Suchmaschinentreffer wühlen, bis eine brauchbare Information gefunden ist. Einen großen Teil dieser Arbeit können leistungsfähige KIs mit Websuche jedoch kostenlos übernehmen.

Mehr Infos
  • Komplexe Themen von Unwahrheiten zu befreien, erfordert Sorgfalt und kostet Zeit.
  • Chatbots mit Websuch-Fähigkeiten eignen sich, um Inhalte zu prüfen: Sie recherchieren Quellen, die Aussagen entweder belegen oder widerlegen.
  • Ein Faktenchecker als einfaches Browsertool hilft im Alltag, schnell die Meinung einer KI zu einem Sachverhalt einzuholen. Ein Mausklick genügt, um die KI mit der Prüfung zu beauftragen.
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Der Artikel erläutert, wie Sie sich mit wenigen Handgriffen ein sogenanntes Bookmarklet erstellen. Das ist ein Lesezeichen, das Javascript-Code beinhaltet, wodurch Sie komfortabel einen schnellen, einfachen KI-Faktencheck durchführen können. Es lässt sich bereits gratis ohne bezahltes Abo bei einem KI-Anbieter nutzen und setzt keine Programmierkenntnisse voraus. Damit übermitteln Sie Inhalte von einem Artikel zusammen mit einer definierten Arbeitsanweisung an die gewünschte KI. Wir stellen vor, wie man das Tool für ChatGPT und Perplexity startklar macht. Es lässt sich auch einfach anpassen, um andere KI-Chatbots mit einem Faktencheck zu beauftragen.


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-11225498

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[3] https://www.heise.de/hintergrund/Hannover-Messe-verspricht-mehr-kuenstliche-Intelligenz-und-KI-gesteuerte-Roboter-11185777.html
[4] https://www.heise.de/hintergrund/KI-fuer-mehr-Effizienz-Forscher-warnt-vor-Wissensverlust-in-Unternehmen-11199856.html
[5] https://www.heise.de/tests/KI-Benchmark-Inferenz-Engines-vLLM-SGLang-und-NIM-im-Vergleich-11199732.html
[6] https://www.heise.de/hintergrund/KI-am-Arbeitsplatz-Wer-haftet-fuer-ChatGPT-Co-11189727.html
[7] https://www.heise.de/hintergrund/Nach-Deepseek-So-geht-es-mit-der-chinesischen-Open-Source-KI-weiter-11182677.html
[8] https://www.heise.de/hintergrund/Mehr-Effizienz-weniger-Menschen-KI-im-Fahrzeugbau-11166322.html
[9] https://www.heise.de/hintergrund/KI-Szene-in-Europa-In-welchen-Start-ups-Investoren-Potential-sehen-11128894.html
[10] https://www.heise.de/hintergrund/Deutsche-KI-Start-ups-im-Spannungsfeld-von-Milliardeninvestitionen-und-KI-Blase-11098245.html