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xAI: Musks KI-Unternehmen sammelt sechs Milliarden Dollar bei Finanzierungsrunde

Niklas Jan Engelking
Los,Angeles,-,Feb,26:,Elon,Musk,At,The,2017

(Bild: Kathy Hutchins/Shutterstock.com)

Mit xAI will Tech-Milliardär Elon Musk mit anderen KI-Modellen konkurrieren. In seiner jüngsten Finanzierungsrunde gewann er weitere Geldgeber für sich.

In seiner kürzlichen Series C Finanzierungsrunde konnte Tech-Milliardär Elon Musk rund sechs Milliarden Dollar Kapital für sein Unternehmen xAI einsammeln. Es soll mit der Entwicklung von KI-Modellen mit OpenAI, Meta und Co. konkurrieren. Zu den Investoren gehören Sequoia Capital, Nvidia und AMD.

Weitere Investoren sind Andreessen Horowitz, Morgan Stanley, BlackRock, Fidelity, die saudi-arabische Kingdom Holding, der Staatsfonds von Omar und Katar, Lightspeed Venture Partners aus Kalifornien, Valor Equity Partners aus Chicago, Vy Capital aus Dubai, und Tech-Investor MGX aus der Vereinigten Arabischen Emirate.

In einem Blog-Post [1] hob das Unternehmen hervor, dass Nvidia und AMD als strategische Investoren dabei unterstützen würden, die Infrastruktur von xAI weiter zu skalieren. Dazu zählt der Super-Computer Colossus, welcher in seiner ersten Iteration mit stolzen 100.000 Nvidia-Beschleunigern vom Typ H100 (Hopper) [2] fertiggestellt wurde und das KI-Modell hinter dem xAI Chatbot Grok trainiert. Wie xAI jetzt ankündigt, soll die Kapazität von Colossus auf 200.000 H100-Beschleuniger anwachsen, wobei Nvidias Ethernet-Netzwerkplattform Spectrum-X genutzt werden soll.

Im Mai hatte xAI den Abschluss seiner vorigen Series B-Finanzierungsrunde [3] ebenfalls sechs Milliarden Dollar Kapital eingesammelt. Musks Konkurrenz-Unternehmen OpenAI hat sich bei seiner jüngsten Finanzierungsrunde mit den Investoren darauf geeinigt, seine Gemeinnützigkeit abzulegen. Musk, welcher OpenAI 2015 noch mitgründete, kämpft dagegen inzwischen vor Gericht [4]. Schon während der letzten Finanzierungsrunde für OpenAI beklagte Elon Musk [5] laut einem Financial Times-Bericht, eine Bedingung für die Investoren sei, dass diese ihr Geld nicht bei anderen KI-Firmen anlegen dürften. Davon soll auch Musks eigenes KI-Unternehmen, xAI, betroffen sein.

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(nen [7])


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[1] https://x.ai/blog/series-c
[2] https://www.heise.de/news/xAI-hat-offenbar-den-schnellsten-Supercomputer-der-Welt-fertiggestellt-9857511.html
[3] https://x.ai/blog/series-b
[4] https://www.heise.de/news/Musk-will-Gemeinnuetzigkeit-von-OpenAI-per-Gericht-erzwingen-10184179.html
[5] https://www.ft.com/content/66e0653e-c446-47b2-8a7f-baa54ccbfb9a
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