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l+f: Robin-Hood-Hacker spenden Lösegeld – nein danke

Dennis Schirrmacher

(Bild: Shutterstock.com / Gorodenkoff)

Die Macher des Verschlüsselungstrojaners Darkside wollen Gutes tun.

l+f:

Wenn die Ransomware Darkside zuschlägt, fordern die Hintermänner für das Entschlüsselungstool 200.000 bis 2 Millionen US-Dollar Lösegeld.

Nun haben sie davon eigenen Angaben zufolge 20.000 US-Dollar an gemeinnützige Organisationen gespendet. Das geht aus einer Meldung der BBC hervor [1].

Die Spenden gingen via Bitcoin-Transaktionen an Children International und The Water Project. Die Organisation Children International hat mitgeteilt, dass sie die Spende nicht annehmen, da das Geld aus kriminellen Machenschaften stammt.

Die Darkside-Macher geben an, ausschließlich große und profitable Firmen ins Visier zu nehmen. Sie finden es eigenen Angaben fair, das erpresste Lösegeld für Wohltätigkeitsorganisationen zu spenden. Zitat: "Ganz gleich, wie schlecht Sie unsere Arbeit finden, wir freuen, dass wir geholfen haben, das Leben eines Menschen zu verändern." In Zukunft wollen sie weiter spenden – anonym.

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(des [3])


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[1] https://www.bbc.com/news/technology-54591761
[2] https://pro.heise.de/security/?LPID=39555_HS1L0001_27416_999_0&wt_mc=disp.fd.security-pro.security_pro24.disp.disp.disp
[3] mailto:des@heise.de