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iTunes: Lokaler Datenabgleich mit iOS-Geräten kehrt zurück

Leo Becker

OS-X-Nutzer können Adressen und Termine nicht mehr lokal per iTunes mit einem iPhone oder iPad synchronisieren – Apple verweist auf iCloud. Nun rudert der Konzern zurück.

Apple bringt den lokalen iTunes-Datenabgleich in Mavericks offenbar zurück: In einer bislang nur intern verteilten Vorabversion von OS X 10.9.3 und iTunes 11.1.6 können Nutzer wieder Adressdaten und Termine mit einem verbundenen iPhone, iPad oder iPod touch abgleichen, wie 9to5Mac berichtet [1].

Mavericks-Nutzer konnten plötzlich keine Adressen und Termine mehr lokal synchronisieren

Mavericks-Nutzer konnten plötzlich keine Adressen und Termine mehr lokal synchronisieren

Apple hatte die Funktion kommentarlos aus iTunes in OS X 10.9 Mavericks entfernt [2] und zum Datenabgleich auf iCloud oder andere Cloud-Dienste verwiesen – zum Unmut von Nutzern, die ihre Daten nicht auf die Server großer Cloud-Anbieter wie Apple oder Google übertragen wollen.

Mit der Windows-Version von iTunes war die lokale iOS-Synchronisation bislang weiterhin möglich. Das plötzliche Entfernen der Funktion aus der Mac-Version löste allerdings die Sorge aus, Apple könne mit einem späteren Update dort genauso verfahren.

Ob auch die Möglichkeit zur lokalen Synchronisation von Lesezeichen und E-Mail-Accounts in OS X 10.9.3 wieder bereitstehen wird, bleibt offen. Der Abgleich von Notizen ist bereits seit OS X 10.8 Mountain Lion nur noch Cloud-basiert möglich – ein lokaler Abgleich dürfte hier nicht zurückkehren.

Mac & i hat sich dem Thema Datenabgleich [3] ausführlich in Heft 2/2014 [4] gewidmet und zeigt dort Alternativen zum iCloud-Sync. (lbe [5])


URL dieses Artikels:
https://www.heise.de/-2149856

Links in diesem Artikel:
[1] http://9to5mac.com/2014/03/18/apple-seeds-new-os-x-10-9-3-beta-itunes-11-1-6-beta-to-employees/
[2] https://www.heise.de/news/OS-X-10-9-begrenzt-lokalen-Datenabgleich-mit-iOS-Geraeten-1984549.html
[3] http://www.heise.de/mac-and-i/heft/2014/2/14/
[4] http://www.heise.de/mac-and-i/heft/2014/2/4/
[5] mailto:lbe@heise.de