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i840: Rambus für Server und Workstations

Georg Schnurer

Nach dem Desaster mit der verpatzten Einführung des i820 versucht Intel mit dem i840 erneut, einen Chipsatz mit Rambus-Support auf den Markt zu bringen.

Mit dem i840-Chipsatz will Intel die Scharte des i820 wieder auswetzen: Nach dem Desaster [1] mit der verpatzten Camino-Einführung versucht Intel am Montag, 25.10., erneut, einen Chipsatz mit Rambus-Support auf den Markt zu bringen. Der i840 besteht aus drei Bausteinen und ist für Server und Workstations konzipiert. Das Dreigestirn soll bis zu 4 GByte Hauptspeicher auf zwei unabhängigen Rambus-Kanälen mit bis zu 3,2 GByte/s ansteuern können. Darüber hinaus unterstützt es laut Herstellerangaben auch den neuen AGP-4X-Modus. Rechner auf Basis des i840 werden von allen renommierten Server- und Workstation-Herstellern erwartet. Als Prozessor soll zumeist der ebenfalls für Montag angekündigte Pentium III Xeon mit 600 oder 667 MHz Taktfrequenz eingesetzt werden. Dieser arbeitet wie die neuen Coppermine-CPUs mit einem 256 KByte großen integrierten L2-Cache, nutzt aber Slot-2 und besitzt einen eigenen Spannungsregler auf der CPU-Platine. (gs [2])


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https://www.heise.de/-21559

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[1] https://www.heise.de/news/Intels-Rambus-Premiere-abgesagt-18072.html
[2] mailto:gs@ct.de